Für Bewerberinnen und Bewerber

Interkulturelles Lernen im Ausland

Ein Praktikum im Ausland machen?!!! - Interkulturelle Kompetenzen stärken

Haben sie Lust in einer pädagogischen Einrichtung an spannenden Orten in Europa ein Praktikum zu machen? Die FSP-Fröbelseminar ermöglicht jährlich 25 Schüler*innen ein durch ein Stipendium der EU finanziertes Auslandspraktikum.

Die Fachschule hat langjährige Kontakte zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zurzeit in Österreich/ Graz, Spanien/ Barcelona und Marbella, Italien/ Forli und Ravenna, Finnland/ Kerava, Lettland/Riga und der Türkei/ Izmir. Zudem werden fortwährend neue Länder und Einrichtungen als Partner aufgenommen.

Bitte wählen Sie für weitere Informationen:

Vorbereitung auf das Praktikum:

Das Auslandspraktikum wird durch einen Wochenendworkshop vorbereitet. Sie bereiten sich hier auf ihr Zielland vor und erweitern ihre interkulturellen Kompetenzen. Bei der Organisation des Auslandsaufenthaltes stehen ihnen die Koordinatorinnen Corina Winiger und Ulrike Pusch in Europasprechstunden unterstützend zur Seite.

Die Rahmenbedingungen vor Ort:
  • Sie arbeiten täglich 8 Stunden in der Einrichtung inklusive 30 minütiger Pause.
  • Sie erhalten die im Zielland üblichen Feiertage frei, zudem 3-4 Tage (bei 6-8-wöchigen Praktika oder 10 Tage (bei 4-monatigen Praktika), die sie für kulturelle Aktivitäten nutzen.
  • Sie erhalten durch eine pädagogische Fachkraft (Anleiter*in) in der Einrichtung regelmäßige pädagogische Anleitungsgespräche.
  • Sie werden durch eine Lehrkraft in Hamburg per E-Mail begleitet und unterstützt und zumeist einmal vor Ort besucht.
  • Sie schicken regelmäßig Praktikumsberichte per Email an ihre begleitende Lehrkraft in Deutschland.
Auswertung des Praktikums:

Nach Rückkehr aus dem Auslandspraktikum werden die Erlebnisse im Zielland auf einem verbindlichen Wochenendseminar reflektiert sowie übertragen auf das zukünftige pädagogische Arbeiten in Deutschland. Sie erhalten einen Nachweis über ihr Auslandspraktikum zum Zeugnis.

Die Infoveranstaltung...

...fand am 15.8. um 15:30 in Raum 1.05 statt.

Die wichtigsten Informationen können hier nachgelesen werden.

Sprechstunden: 

Dienstag 11:40 bis 12:30 Uhr und
Donnerstag 15:40 bis 17:00 Uhr
in Raum 1.07

Infoveranstaltung:

Alle Informationen können hier nachgelesen werden.

Ulrike Pusch
Beauftragte für interkulturelle Pädagogik
u.pusch@gmx.net

Corina Winiger
Beauftragte für internationale Kooperation
corina.winiger@gmx.de

Erfahrungsberichte aus den verschiedenen Ländern

Barcelona/Spanien (2019)

Von März bis Mai 2019 haben wir im Zuge unseres Europa-Praktikums zu dritt in einer Wohnung am Stadtrand von Barcelona gelebt. Die Wohnungssuche war nicht leicht, dennoch haben wir drei Wochen vor Abreise eine schöne, gemütliche 4- Zimmerwohnung gefunden.

Über die drei Monate waren wir jeweils montags bis freitags in unseren Praktikumsstellen. Die Deutsche Schule und der BCN-Kinderladen unterscheiden sich in ihren Konzepten und Räumlichkeiten stark. In der Deutschen Schule, mit insgesamt 280 Kindergartenkindern, ist der Tag streng durchstrukturiert, wohingegen der BCN-Kinderladen in drei kleinen Gruppen auf das Freispiel fokussiert ist.

Durch die Arbeit im Ausland konnten wir neue Arbeitsmethoden erlernen und eigenes Wissen erweitern und umsetzen. Wir wurden herzlich empfangen und wurden schnell in die Einrichtungen und ihre Tagesabläufe und Teams integriert. Die Auseinandersetzung mit der neuen Kultur bot uns die Möglichkeit neue Menschen, leckere Gerichte und neue Orte kennen zu lernen. Wir konnten Stadt und Land auch abseits touristischer Pfade erkunden und tiefer einzutauchen. Außerdem erweiterten wir unsere Sprachkenntnisse, jedoch aufgrund der deutschen Einflüssen in unseren Einrichtungen weniger als vorher erwartet.

In unseren zehn Kulturtagen haben wir andere Städte in der Umgebung besucht, waren am Strand und haben Freunde und Familie von zuhause empfangen. Durch den Frühling hindurch konnten wir an vielen verschiedenen kulturellen Festen wie Karneval, Ostern und Sant Jordi teilnehmen.

Wir haben diese besondere Zeit sehr genossen und können jedem nur empfehlen, diese tolle Erfahrung mitzunehmen.

Graz/Österreich (2019)

Moin Moin liebe interessierten Leser und Leserinnen,

am Anfang haben wir uns für den Kurs „Interkulturelles Lernen“ bewerben müssen. Vorab gab es Auslandsvorbereitungsstunden, wie z. B. das Beschäftigen mit seinen und eignen Vorurteilen. Dann kam der Tag, an den wir aus ein paar Ländern (Städte) endlich auswählen durften, in welchem wir unser Auslandssemester absolvieren möchten. Wir waren zu viert in Österreich (Graz). Dadurch,dass wir uns im Kurs „Interkulturelles Lernen“ auf unser Land und die Stadt spezialisiert haben, bekamen wir dann Stück für Stück mehr Informationen und Eindrücke. Um so näher die Reise kam um so mehr wurde einem bewusst, was alles damit zusammenhängt. Versicherung, Untermieter, Unterkunft vor Ort, Geld sparen für Geldpuffer und welche Kleidung benötigt wird.

Um die Praktikumseinrichtungen im Ausland kümmerte sich bei uns eine Hortleiterin die bereits seit vielen Jahren mit der FSP-Fröbelseminar zusammen arbeitet. Wir haben in unterschiedlichen Einrichtungen unser Praktikum gemacht, im Krippen-, Elementar- und im Sonderpädagogischen Bereich.

Auf der Hinfahrt sind wir zusammen 11 Stunden mit der Bahn von Hamburg nach Graz gefahren. Wir haben uns jeweils zu zweit aufgeteilt. 2 von uns haben in einem Studentenwohnheimin der Nähedes Hauptbahnhofs gewohnt. Die anderen beide haben eine zentrale möblierteWohnung gefunden. Wir sind etwas früher angereist um uns die Stadt erstmals anzuschauen. Graz ist eine Studentenstadt mit über 400.000 Einwohner. Graz bietet viel Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Schlossberg von dem man einen Überblick über die gesamte Stadt bekommt, die Strecke an der Mur, das Grazer Kunsthaus und die Grazer Murinsel die in der Nacht leuchtet. Zudem hat Graz viele kleine Cafés, Bars und Underground Clubs. In den 3 Monaten haben wir leider zeitlich und finanziell nicht geschafft alles zu testen. Die Menschen in Graz waren super freundlich und sehr kreativ. Es gab zum Beispiel eine Situation, in der wir im Bus saßen und uns laut Gedanken gemacht haben, wie wir von der einen Bushaltestelle zum Club kommen, da dieser Weg 30 Gehminuten dauern würde. Das hat eine Frau im Bus nebenbei mitbekommen. Sie hat uns angesprochen und vorgeschlagen uns mit ihrem Auto, das sie Zuhause stehen gelassen hat, zu fahren. Das war nur eine von mehreren Situationen, die uns ein offenes und hilfsbereites Bild von den Grazianer*innen verschafft hat.

In den Einrichtungen, in denen wir gearbeitet haben, wurden wir auch gleich offen und herzlich aufgenommen. Es gab in einer Einrichtung anfängliche Schwierigkeiten, die aber durch Gespräche durch unsere Vermittlerin schnell beseitigt werden konnte. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an unser Vermittlerin, die immer hinter uns stand, ein offenes Ohr hatte und sich immer positiv mit einbrachte.

Die Zeit in Österreich hat uns sowohl in unserer Fachkompetenz als auch in unserer Persönlichkeit bereichert. Wir waren das erste Mal auf uns gestellt. Ein paar wohnten zum ersten Mal über einer längeren Zeit nicht bei Ihren Eltern. Wir haben viele Lebensorganisationsfähigkeiten dazugewonnen. Wir mussten uns um alles selber kümmern und mussten, daher auch mit den Konsequenzen leben, wenn wir etwas schleifen lassen haben. Es kamen viele ungewohnte und stressige Situationen auf uns zu die wir jedoch alle gemeistert haben. In unseren Praxiseinrichtungen gab es nur kleine sprachliche Schwierigkeiten. Das routinierte Arbeiten hat uns einen Eindruck vom späteren Arbeitsleben vermittelt. Dadurch haben wir eine, nun eine klarere Vorstellung, in welchem Arbeitsbereich wir nach der Ausbildung arbeiten möchten.

Wir können Österreich (Graz) nur weiterempfehlen!

Ravenna/Italien (2019)

Wir haben unser Europa Praktikum in der Kleinstadt, Ravenna, gemacht. Ravenna liegt in Italien, ganz in der Nähe von Bologna. Dort sind wir in einem Studentenwohnheim untergekommen,welches an ein ehemaliges Kloster angebunden war. Wir bewohnten jeweils ein Einzelzimmer mit eigenem Bad. Die Küche und andere Räume wurden gemeinschaftlich genutzt. Wir haben mit Menschen aus aller Welt zusammengelebt und dass ein oder andere Mal auch gemeinsam gegessen. Alles in allem war die Unterkunft ein schöner ruhiger Ort, an dem wir uns schnell heimisch fühlen konnten.

Gearbeitet haben wir in einer Krippe, zu der wir ca. 15 min zu Fuß gehen mussten. Die Arbeitsbedingungen haben sich grundlegend von denen unterschieden, die wir aus Deutschland kennen und auch das Arbeitsumfeld ist anders als gewohnt. Während derArbeit dort, sind wir oft an unsere professionellen, aber auch persönlichen Grenzen gestoßen, sodass wir erst einmal lernen mussten in dem neuen Umfeld zurecht zu kommen.

In unserer Freizeit sind wir oft spazieren gegangen, waren Pizza oder Eis essen oder auch mal am nahegelegenen Strand.

Alles in allem haben wir besonders über uns selbst viel gelernt. Wo liegen meine Grenzenund wie weit kann man über diese hinausgehen? Wie sehr fühle ich mich in meiner eigenen Heimat verwurzelt? Wer sind die Menschen, die wir wirklich vermissen und die auch uns vermissen? Auch wenn es Momente gab, in denen wir uns nichts sehnlicher gewünscht haben, als endlich wieder zu Hause zu sein, möchten wir diese einprägsame Erfahrung nicht mehr missen und sind unglaublich stolz auf uns, dass wir uns dieser Herausforderung gestellt haben.

Graz/Österreich (2018)

Wenn du Lust auf eine wunderschöne Altstadt, abenteuerliche Wanderungen (zumindest für Nordlichter), mediterranen Flair und zünftige Speisen hast, dann ist Graz genau das Richtige für dich.

Nicht nur auf Grund dieser Erlebnisse, sondern vor allem wegen der offenen und herzlichen Art der Grazer, haben wir uns in den drei Monaten in Österreich sehr wohl und willkommen gefühlt.  
Graz bietet nicht nur selbst viel zu sehen und zu erleben, sondern ist gleichzeitig auch ein super Ausgangspunkt für Kurztrips nach Budapest, Wien, Salzburg, Bratislava oder auch an den Wörthersee. 
Wenn wir nicht gerade in Österreich und Umgebung unterwegs waren, haben wir unsere Zeit mit einem Picknick aufm Schlossberg, einer Fahrradtour entlang der wunderschönen Mur oder einer Wanderung auf den Schöckl – dem Grazer Hausberg- mit anschließender Jause am Gipfelkreuz und Seilbahnfahrt ins Tal verbracht.  
Sowohl in Krippe, Kindergarten als auch im Hort hatten wir die Möglichkeit, eigene Angebote und Projekte gemeinsam mit den Kindern durchzuführen. Zudem konnten wir unseren pädagogischen Blickwinkel zusätzlich erweitern, durch den Besuch der pädagogischen Schule in Graz, durch die Teilnahme an Fortbildungen und durch die Hospitation im heilpädagogischem Hort.  
Du siehst, das Praktikum in Graz bietet dir zahlreiche Möglichkeiten dich pädagogisch und persönlich weiterzuentwickeln.

Kerava/Finnland (2018)

Durch unseren WPU-Kurs “Interkulturelles Lernen“ hatten wir die Möglichkeit von März bis einschließlich Mai 2018 ein dreimonatiges Praktikum in Kerava, Finnland zu machen. Bei -20°C und strahlendem Sonnenschein sind wir in Finnland angekommen und kurz nach unserer Ankunft begann unser Praktikum.

Wir waren in der Kunst- Kindertagesstätte Konsti, die ihren Schwerpunkt auf kreatives Gestalten, Musik und Tanz legt. Es kamen einmal pro Woche verschiedene externe Fachkräfte in die Kita, um die Kinder an die unterschiedlichen Kunstformen heranzuführen. Wir wurden schnell in die Konsti-Familie aufgenommen und als Mitglied des Teams akzeptiert. Mit Fragen oder Anliegen konnten wir jederzeit zu unseren Anleiterinnen oder Kollegen gehen. 

Es gab nicht nur sprachliche Schwierigkeiten zwischen uns und den Kindern, sondern auch mit den Kollegen, aber mit einer Mischung aus Englisch, Finnisch und vollem Körpereinsatz gelang die Kommunikation doch ziemlich gut – denn die finnische Sprache mit all ihren Besonderheiten erlernt man nicht in ein paar Monaten…oder Jahren. ;-)

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase übernahmen wir verschiedene Aufgaben im Kita-Alltag und konnten schnell selbständig arbeiten. 

Während unseres Praktikums hatten wir auch Gelegenheiten, um das Land und die Kultur kennenzulernen. Besuchte Orte waren zum Beispiel Helsinki (sehr gute Bahnverbindung zwischen Kerava und Helsinki), Porvoo und Rovaniemi (inklusive eines Besuches beim Weihnachtsmann). 

Trotz einiger Herausforderungen, wie zum Beispiel die Sprache, die wir meistern mussten, haben wir viele tolle Erfahrungen sammeln und mitnehmen können. In vielen Situationen sind wir über uns hinausgewachsen und konnten viel für unsere persönlichen und fachlichen Kompetenzen lernen. 

Finnland, mit seiner putzigen Geheimsprache ist absolut für jeden zu empfehlen, der etwas Neues erleben möchte und über sich hinauswachsen möchte.

Riga/Lettland (2018)

Im Frühjahr 2018 haben wir (6 aufgeregte Schüler*innen) uns am Hamburger Flughafen getroffen, um das Abenteuer Riga zu beginnen.
Wir wurden dort sehr herzlich empfangen, und in unsere neue Unterkunft gebracht.
Die ersten zwei Wochen verbrachten wir mit einem Sprachkurs und Exkursionen quer durch Riga. 
Einen Tag lang fuhren wir in einem kleinen bezaubernd schäbigen Bus durch die Stadt und sahen uns verschiedene pädagogische Einrichtungen an, um uns einen Praktikumsplatz auszusuchen.
Letztendlich haben wir uns für eine deutsche Grundschule, einen evangelischen Kindergarten, eine offene Nachmittagsbetreuung und eine kleine familiäre Krippe entschieden.
Mit dem Beginn unseres Praktikums konnten wir dann einerseits zum ersten mal die Erfahrung eines Vollzeitjobs in einer pädagogischen Einrichtung machen und andererseits das Leben in Lettland und vor allem Riga auf eigene Faust erkunden.
Da unsere erste Unterkunft ziemlich weit außerhalb lag, haben wir uns zu einem Umzug in die Stadtmitte entschieden, den wir nicht bereut haben. Fast überall zu Fuß hinkommen zu können war eine gute Möglichkeit das wunderschöne Riga noch besser kennen zu lernen.
In den folgenden Wochen und Monaten lernten wir Land, Umland, große und kleine Menschen kennen, paukten Vokabeln wie zum Beispiel ‚Ka iet?‘ - ‚wie gehts?‘, gingen shoppen, saßen am Fluss, gingen Abends was trinken oder tanzen und genossen unsere Auszeit vom Alltag in Hamburg.
Lettland bezaubert durch Wälder, Burgen, das Meer (nicht weit von Riga!) und verdammt günstige Zugtickets.
Heute sitzen wir wieder zusammen, erinnern uns an die schöne Zeit, und Leute, wir können euch eins sagen: ‚Tut es!’

Barcelona/Spanien (2018)

Barcelona - Eine wunderschöne alte Stadt mit kulturellen Höhepunkten, die das Herz berühren, u.a. der Feiertag Sant Jordi, die Wasserlichtspiele am Plaza Espanya, die Ostermesse in der Sagrada Familia und noch weitere schöne Dinge. 

Wir waren an der Deutschen Schule Barcelona, einer privaten Kindertageseinrichtung. Im Rahmen unseres Auslandpraktikums wurde uns von der Praxiseinrichtung viel Freiraum, Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht. Wir konnten dadurch zum ersten Mal eigene Projekte und pädagogische Angebote eigenständig durchführen. 

Privat haben wir vier beschlossen, zusammen eine WG in Barcelona für die Zeit zu gründen. Zusammen kochen, gemeinsame Spieleabende und Ausflüge gehörten zu unserem Tagesprogramm. Im ständigen Austausch haben wir gemeinsam uns die spanische Kultur erschlossen und neue Eindrücke über familiären Zusammenhalt und kulturellen Sitten gewonnen. Trotz einzelner Missverständnisse in unserer Gruppe, haben wir zusammengehalten und sind daran persönlich gewachsen.

Zu den Herausforderungen gehörten das Kennenlernen einer fremden Kultur und neuer kulturellen Sitten, die wir vorher nicht kannten. Nach einer kurzen Zeit haben wir uns dem schnell angenommen und haben die Werte, wie Nächstenliebe, Geborgenheit und Zusammenhalt in unserer pädagogischen Arbeit und auch in unserem Privatleben einfließen lassen.

Wir würden diese Erfahrung immer wieder neu machen, weil man sich selber persönlich und beruflich mit neuen Perspektiven und Möglichkeiten kennenlernt, sich weiterbildet und wahrnimmt als Teil eines ganz großen Ganzen. Drei Monate in einer fremden Stadt zu leben, können wir nur empfehlen. Traut Euch was und erlebt Euch neu. 

Te deseamos un buen viaje J 

Kerava/ Finnland (2016)

Während unseres Auslandsaufenthalts im finnischen Kerava haben wir in zwei verschiedenen Einrichtungen gearbeitet: Dies waren eine deutsch-finnische Kita namens „Spielhaus“, in welcher der Schwerpunkt auf der deutschen Sprache sowie der deutschen und finnischen Kultur liegt. Bei der zweiten Einrichtung handelte es sich um die Kunst-Kita „Konsti“, welche den Schwerpunkt auf Kunst, Musik, und Tanz gelegt hat. 
Trotz der verschiedenen Themen ähneln sich die Einrichtungen darin, dass sie sehr strukturiert, organisiert und vielfältig arbeiten, und auf die Kinder individuell eingehen. Außerdem legen beide sehr viel Wert darauf, die wunderschöne Natur Finnlands in den Alltag mit einzubringen.
Durch die hilfsbereite, liebe- und verständnisvolle Art unserer Anleiter und Kollegen wurden wir direkt in das Team integriert und in die „Spielhaus- und Konsti-Familie“ aufgenommen.
Durch „Spitzen-Anleitung“ haben wir in den 4 Monaten deutlich an Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit, Teamarbeit und Kreativität gewonnen!

Abgesehen von diesen 2 tollen Einrichtungen haben wir auch außerhalb unseres Praktikums sehr viel erleben dürfen: Unsere Aktivitäten reichten von aufregenden Schiffsreisen nach Stockholm, Tallin und St.Petersburg über wunderschöne Husky-Schlittenfahrten, bis hin zu einem Besuch beim Weihnachtsmann und seinen helfenden Elfen! Außerdem haben wir das unglaubliche Naturspektakel der Polarlichter direkt von unserer Wohnung aus sehen können - selbst von den Einheimischen wird dies nur sehr selten beobachtet!

Finnland ist öde und langweilig? – Falsch !
...ob wir Finnland empfehlen würden? – Definitiv !

Riga/Lettland (2016)

Hey, wir sind Vivian, Lisa, Nils und Marcel und haben ein Auslandspraktikum während der Erzieherausbildung der FSP1 im 4. Semester gemacht. Gemeinsam sind wir nach Lettland, Riga, gereist. Dort wohnten wir gemeinsam in einer 5-Zimmer-Wohnung. 

Es gab unterschiedliche Arbeitsbereiche für uns, in denen wir tätig sein konnten. Wir konnten z.B. im Kindergarten, in der Vorschule oder im Jugendbereich arbeiten. Der wohl größte Arbeitsbereich war der Schülerpalast. Dies ist eine Freizeiteinrichtung, in welcher Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten wird, 65 unterschiedliche Kurse wie z.B. Floristik, Keramik, Karate, Volkstanz, Tanz, Musikkurse, Sprachkurse (Deutsch, Englisch) usw. zu besuchen. Im Schülerpalast gibt es auch eine Vorschule für Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren sowie ein historisches Museum. Hier lernen die Kinder das damalige Schulsystem, ein Teil der lateinischen Sprache, das damalige Verhalten der Lehrer und Schüler sowie die Geschichte ihres Landes kennen.

Eine große Herausforderung bei unserem Auslandspraktikum war das Erlernen der Sprache, da die lettische Sprache sich als sehr komplex erwies. Hinzu kam, dass viele Menschen in Riga russisch und nicht lettisch sprechen. Für uns war es teilweise sehr schwer zu erkennen, ob russisch oder lettisch gesprochen wurde.

Während des Auslandspraktikums haben wir neue persönliche Kompetenzen erworben, wie z.B. Selbstständiges Handeln, Umgang mit fremden Situationen, Flexibilität, Geduld und noch viele mehr. Außerdem haben wir neue pädagogische Eindrücke gewinnen können, welche wir mit nach Deutschland genommen haben, und von denen wir manche auch gerne hier umsetzen möchten.

Graz/Österreich (2014)

Wir durften unser Auslandssemester der Europaklasse im wunderschönen Graz verbringen:-) Anfangs hatten wir so einige Vorurteile, Vergleiche mit Bayern lagen nahe, doch wir wurden schnell eines Besseren belehrt. Wir lernten Graz, die schöne Altstadt, beeindruckende Sehenswürdigkeiten und liebevolle und hilfsbereite Menschen kennen. Eine tolle Zeit die mit vielen Ausflügen, auch in die Umgebung und viel Ruhe und Natur verbunden war. Ob Grazer Kaffeekultur oder Nachtleben, für jeden war etwas dabei. Doch Vorsicht: Wer hier denkt, ein Sprachkurs sei nicht nötig, merkt schnell, der steirische Dialekt ist nicht  zu unterschätzen! Also nehmt doch lieber ein steirisches Wörterbuch zur Hand :) Wir 4 Mädels hatten eine schöne und aufregende Zeit, haben uns schnell eingelebt und viele Erfahrungen im Beruf und für uns persönlich mitgenommen. Gerne haben wir an dem Abenteuer Ausland teilgenommen und sagen DANKE!!

Graz in kurzen Worten:

Klasse Kaffee, Ruhe und Entspanntheit, Grazer Schlossberg, die Altstadt, Straßenbahnen, Kunst und Kultur.

Bussi,bussi  Babaaaa!