Für Schüler:innen

Interkulturelles Lernen im Ausland

Ein Praktikum im Ausland machen?!!! - Interkulturelle Kompetenzen stärken

Haben sie Lust in einer pädagogischen Einrichtung an spannenden Orten in Europa ein Praktikum zu machen? Die FSP-Fröbelseminar ermöglicht jährlich 25 Schüler:innen ein durch ein Stipendium der EU finanziertes Auslandspraktikum.

Die Fachschule hat langjährige Kontakte zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zurzeit in Österreich,Türkei, Schweden,Norwegen, Rumänien, Estland und Lettland. Zudem werden fortwährend neue Länder und Einrichtungen als Partner aufgenommen.

Bitte wählen Sie für weitere Informationen:

Vorbereitung auf das Praktikum:

Das Auslandspraktikum wird durch einen Workshop vorbereitet. Dieser findet an vier Wochenendtagen statt und ist verbindlich. Sie bereiten sich hier auf ihr Zielland vor und erweitern ihre interkulturellen Kompetenzen. Bei der Organisation des Auslandsaufenthaltes stehen ihnen die Koordinatorinnen Doreen Roschinski und Merle Hanf in Europasprechstunden unterstützend zur Seite.

Die Rahmenbedingungen vor Ort:
  • Sie arbeiten täglich 7 Stunden in der Einrichtung zuzüglich 30 minütiger Pause.
  • Sie erhalten die im Zielland üblichen Feiertage frei, zudem 5 Tage (bei 8-wöchigen Praktika) oder 10 Tage (bei 4-monatigen Praktika), die sie für kulturelle Aktivitäten nutzen.
  • Sie erhalten durch eine pädagogische Fachkraft (Anleiter*in) in der Einrichtung regelmäßige pädagogische Anleitungsgespräche.
  • Sie werden durch eine Lehrkraft in Hamburg per E-Mail und Videochat begleitet und unterstützt und zumeist einmal vor Ort besucht.
  • Sie schicken regelmäßig digital Praktikumsberichte an ihre begleitende Lehrkraft in Deutschland.
Auswertung des Praktikums:

Nach Rückkehr aus dem Auslandspraktikum werden die Erlebnisse im Zielland auf einem verbindlichen Wochenendseminar reflektiert sowie übertragen auf das zukünftige pädagogische Arbeiten in Deutschland. Sie erhalten einen Nachweis über ihr Auslandspraktikum zum Zeugnis und den Europass.

Die Infoveranstaltungen...

Schüler:innen der folgenden Klassen können von Anfang März bis Ende April 2026 ein 8- wöchiges Praktikum absolvieren:

E2 25-8-2, E2 25-8-3, 

E 25-2-1

BWB 25-2-1, BWB 24-8-1

SP 25-2-1

SP2 25-8-1, SP2 25-8-2, SP2 25-8-3, SP2 25-8-3

 

Ein 4-monatiges Prakitkum von Anfang Februar bis Ende Mai 2026 können Schüler:innen der

E 24-8-1 absolvieren.

 

Die Informationsveranstaltungen fanden am Mittwoch, den 17.09.2025, und am Freitag, den 19.9.2025 statt.

Alle Informationen und Termine für das Europa-Praktikum 2026 im Überblick:

Präsentation der Infoveranstaltung

 

 

 

 

 

 

 

Sprechstunden: 

Mittwoch

12.00 - 12.30 

Donnerstag

10.00 - 10.30

Alternative Termine auf Anfrage per Mail

 

Ansprechpartnerinnen

Doreen Roschinski
Beauftragte für interkulturelle Kooperation
 

Merle Hanf
Koordination Europapraktikum

Kontakt

europa@bs30.de

Tallinn/ Estland (2026)

Hallo Ihr!

Wir sind Stephi und Marie und wir waren dieses Jahr in Estland im Kolde Lastead (Kindergarten). Dort erwartet Euch ein sehr herzliches und aufgeschlossenes Team und die Erzieherinnen sprechen sehr gutes Englisch. Die Kitaleitung spricht auch etwas deutsch. Die Einrichtung liegt in Estlands Hauptstadt Tallinn und ist fußläufig nur etwa 20 Minuten von einem schönen Waldgebiet mit angrenzendem Strand entfernt, was wir immer wieder gerne genutzt haben. 

Ansonsten haben wir uns in unserer Freizeit sportlich ertüchtigt und können wärmsten das 24/7 Fitness empfehlen. Dort könnt ihr unterschiedliche kurze Tarife abschließen für kleines Geld und das Studio ist sehr gut ausgestattet und sauber. 

Die Altsadt von Tallinn ist sowohl bei Tag, als auch in der Nacht wunderschön und urig. Die anliegende Hauptstadt von Lettland (Riga) lässt sich auch kostengünstig in einer 4,5 Stunden Fahrt mit dem Flixbus besuchen. (auch sehr zu empfehlen).Wir sind beide für uns sowohl persönlich, als auch beruflich an den Erfahrungen in Estland gewachsen. 

Tjelta/ Norwegen (2026)

Schon am ersten Tag wurden wir sehr freundlich in der Einrichtung aufgenommen. Obwohl viele neue Gesichter und Namen auf uns zukamen, haben wir uns schnell willkommen gefühlt. Sowohl das Team als auch die Kinder begegneten uns offen und hilfsbereit.

Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist uns die Atmosphäre in der Einrichtung. Der respektvolle Umgang miteinander, sowohl unter den Mitarbeitenden als auch mit den Kindern, hat dazu beigetragen, dass wir uns von Anfang an wohlgefühlt haben. Interessant war für uns auch zu erleben, wie selbstverständlich das Konzept des Friluftsliv in den Alltag integriert wird. Die Kinder verbringen viel Zeit draußen und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten der Natur zum Spielen, Entdecken und Bewegen.

Das Team hat uns von Beginn an in den Alltag eingebunden und uns viele Einblicke in die norwegische Pädagogik gegeben. Gleichzeitig bestand großes Interesse an unseren Erfahrungen und Sichtweisen aus Deutschland. Dadurch entstanden viele Gespräche und ein wertvoller fachlicher Austausch.

Auch die sprachliche Annäherung an die Kinder war eine besondere Erfahrung. Anfangs gab es natürlich Verständigungsschwierigkeiten, und einige Kinder waren zunächst zurückhaltend. Mit der Zeit wurden die Kontakte jedoch immer vertrauter. Die Kinder hatten Freude daran, uns norwegische Wörter beizubringen, während sie gleichzeitig neugierig auf die deutsche Sprache waren.

Der Abschied fiel uns daher nicht leicht. In den acht Wochen haben wir viele positive Erfahrungen gesammelt und Menschen kennengelernt, die uns in guter Erinnerung bleiben werden.

Auch außerhalb der Kita konnten wir viel von der Region Stavanger kennenlernen. Die Landschaft, die Natur und die Umgebung haben unseren Aufenthalt zusätzlich bereichert und viele Eindrücke hinterlassen.

Ein besonderer Dank gilt dem Erasmus-Programm sowie unseren Lehrkräften, die uns diese Auslandserfahrung ermöglicht haben. Die Zeit in Norwegen war für uns sowohl persönlich als auch fachlich sehr wertvoll. Wir nehmen viele neue Erfahrungen, Ideen und Perspektiven mit, die unser weiteres pädagogisches Handeln beeinflussen werden.

Höör/ Schweden (2026)

Mein Auslandspraktikum in Schweden war für mich eine sehr bereichernde Zeit. Ich durfte dort in einem kleinen Waldorfkindergarten in Höör viel Neues lernen und erleben. Ich habe in der Krippe gearbeitet, dort gab es insgesamt 20 Kinder. Diese waren in vier Gruppen aufgeteilt. Von dem Team und den Kindern wurde ich herzlich aufgenommen. Im Alltag wird dort die Waldorfpädagogik gelebt. Es gab Spielzeug aus Naturmaterialien und alles war in sanften Farben eingerichtet. Es herrscht eine entspannte und liebevolle
Atmosphäre. Täglich haben wir viel Zeit draußen verbracht, dabei hat man einen wundervollen Blick auf den naheliegenden See. Für die Elementarkinder gibt es noch ein
großes Waldstück zum Spielen. Während des Praktikums habe ich in Lund gewohnt, einer Kleinstadt mit einer großen Universität. Sie hat eine schöne Altstadt und alles Wesentliche, was man zum Leben braucht. Aufgrund der Atmosphäre und den vielen jungen Menschen habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Es gab nette Cafès, in denen man eine gemütliche „Fika“ einlegen konnte. Fika ist die schwedische Kaffeepause, zu der man traditionell Zimtschnecken isst sowie Kaffee trinkt. In dem kleinen Stadtpark konnte ich bei wärmerem Wetter die Zeit unter den blühenden Bäumen mit Lesen verbringen. An den Wochenenden habe ich die Zeit genutzt, um das Land noch weiter kennen zu
lernen. Ich habe die naheliegenden Städte Malmö und Helsingborg besucht. Beide liegen an der Ostseeküste, wo ich das gute Wetter am Strand genießen konnte. Als mich eine
Freundin besuchte, haben wir gemeinsam die wunderschöne Natur auf den Schären bei Göteborg erkundet. Es war so friedlich, das Meer rauschte und man sah die rot-weiße
Häuschen in den Felsen. In einer freien Woche habe ich dann einen längeren Trip in die Hauptstadt Stockholm gemacht. Ich habe einige Museen besucht und dabei etwas über
die Geschichte Schwedens erfahren. Nach einer längeren Bootstour durch die Schären spazierte ich durch die Gassen der Altstadt.
Die Kommunikation lief über Schwedisch und Englisch. Schwedisch ist eine Sprache, die man gut lernen kann. Zu Anfang ist es jedoch immer schwer, sich in einer fremden
Sprache zu unterhalten. Mit der Zeit habe ich mich immer mehr daran gewöhnt. Außerdem können die Mensch in in Schweden alle sehr gut englisch, wodurch wir immer gut
kommunizieren konnten.

Izmir/ Türkei (2026)

Unser Auslandspraktikum in der Türkei, Izmir war eine unglaublich facettenreiche Zeit, die wir zu dritt erleben durften. Während zwei von uns an einer Grundschule tätig waren, sammelte einer von uns Erfahrungen in einer Kindertageseinrichtung im Elementarbereich. Dadurch konnten wir unterschiedliche pädagogische Bereiche kennenlernen und uns regelmäßig über unsere Erfahrungen austauschen.

Schon bei unserer Ankunft merkten wir, dass uns eine spannende und lehrreiche Zeit bevorstand. Wir wurden herzlich aufgenommen und konnten schnell erste Eindrücke von der türkischen Kultur und dem Alltag vor Ort sammeln. Besonders beeindruckt hat uns die Offenheit und Gastfreundschaft der Menschen, die unseren Aufenthalt von Anfang an bereichert haben.

Während unseres Praktikums konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln und die pädagogische Arbeit in einem anderen Land kennenlernen. Dabei wurde uns bewusst, dass es trotz vieler Gemeinsamkeiten auch Unterschiede zum deutschen Bildungssystem gibt. Besonders interessant war es zu beobachten, wie Kinder, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte miteinander umgehen und welche Rolle kulturelle Werte im Alltag spielen.

Für uns alle war es eine wertvolle Erfahrung, pädagogische Arbeit aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Dabei konnten wir fachlich viel lernen und neue Impulse für unsere zukünftige Arbeit mitnehmen. Besonders spannend war die Erfahrung, auch ohne gemeinsame Sprache Beziehungen aufzubauen und durch nonverbale Kommunikation miteinander in Kontakt zu treten. Dadurch wurde uns bewusst, wie wichtig Gestik, Mimik und eine offene Haltung im pädagogischen Alltag sind.

Neben dem Praktikum konnten wir auch das Land und seine Kultur intensiv kennenlernen. Ein besonderes Highlight war unser gemeinsamer Aufenthalt in Istanbul. Dort konnten wir die kulturelle Vielfalt, die Geschichte und das lebendige Stadtleben hautnah erleben. Darüber hinaus haben wir viele Menschen kennengelernt und zahlreiche Eindrücke gesammelt, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Natürlich gab es während unseres Aufenthalts auch Herausforderungen. Die neue Umgebung, die sprachlichen Unterschiede und die vielen ungewohnten Situationen haben uns immer wieder gefordert. Oft mussten wir unsere Komfortzone verlassen und uns auf neue Gegebenheiten einstellen. Genau diese Erfahrungen haben uns jedoch persönlich wachsen lassen. Wir haben gelernt, flexibler zu handeln, selbstständiger Entscheidungen zu treffen und uns auch in unbekannten Situationen zurechtzufinden.

Rückblickend können wir sagen, dass uns diese Zeit sowohl fachlich als auch persönlich weitergebracht hat. Wir haben nicht nur neue pädagogische Erfahrungen gesammelt, sondern auch unsere interkulturellen Kompetenzen erweitert und viele wertvolle Erinnerungen geschaffen. Wenn wir die Möglichkeit hätten, würden wir ein solches Auslandspraktikum jederzeit wieder machen. Wir können jedem empfehlen, eine solche Chance zu nutzen. Die Zeit in der Türkei war für uns eine bereichernde Erfahrung, die uns nachhaltig geprägt hat und die wir nicht missen möchten.

Riga/ Lettland (2026)

„Lettland? Wo liegt das eigentlich genau?“

Genau das haben wir uns auch gefragt, als wir die Möglichkeit bekamen, für zwei Monate nach Riga zu gehen. Vielleicht geht es dir gerade ähnlich. Wenn du überlegst, ein Auslandspraktikum zu machen und offen für neue Erfahrungen bist, dann können wir dir nur sagen: Trau dich! Von Ende Februar bis Ende April durften wir als vierköpfige Gruppe in Riga leben und arbeiten. Riga ist die Hauptstadt Lettlands und eine Stadt, die uns von Anfang an begeistert hat. Die wunderschöne Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und kleinen Gassen trifft dort auf moderne Stadtviertel, Einkaufszentren und ein lebendiges Stadtleben. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und man findet schnell seine Lieblingsorte.

Während unseres Aufenthalts waren wir in verschiedenen Einrichtungen eingesetzt. Zwei von uns absolvierten ihr Praktikum in einer christlich geprägten Kindertagesstätte. Dort gehörten Bibelstunden und religiöse Inhalte zum Alltag. Die anderen beiden waren in einer staatlichen Kita tätig. Besonders spannend war für uns, die Unterschiede zur deutschen Pädagogik zu beobachten. Die Strukturen wirkten oft klarer und strenger als wir es aus Deutschland gewohnt sind. Das hat uns manchmal überrascht, gleichzeitig aber auch viele Möglichkeiten gegeben, unsere eigene pädagogische Haltung zu reflektieren und neue Perspektiven kennenzulernen. Einmal pro Woche waren wir außerdem im Schülerpalast tätig. Dort haben wir Deutschunterricht angeboten und konnten gleichzeitig viele verschiedene Freizeitangebote kennenlernen. Ob Tanzkurse, kreative Bastelangebote oder andere Aktivitäten – überall gab es die Möglichkeit, mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu kommen, pädagogische Arbeit zu beobachten und selbst aktiv zu werden. 

Auch die Begegnungen mit den Menschen dort bleiben uns besonders positiv in Erinnerung. Wir wurden herzlich aufgenommen, führten interessante Gespräche und erhielten immer Unterstützung, wenn wir sie brauchten.

Natürlich bestand unser Aufenthalt nicht nur aus Arbeit. Lettland hat auch landschaftlich unglaublich viel zu bieten. Besonders empfehlen können wir den Gauja-Nationalpark mit seiner beeindruckenden Natur und Jūrmala, einen wunderschönen Ostseestrand, der vor allem bei Sonnenuntergang ein echtes Highlight ist. Wenn möglich, lohnt sich ein Führerschein, um auch Orte außerhalb von Riga flexibel erkunden zu können.

Ein kleiner Tipp für zukünftige Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Informiert euch vorher gut über eure Unterkunft und darüber, mit wem ihr zusammenwohnen werdet. Außerdem gibt es die Möglichkeit, vor Ort einen Lettisch-Kurs zu besuchen. Das hilft nicht nur im Alltag, sondern gibt auch einen spannenden Einblick in die Kultur des Landes.

Beim Wetter sollte man auf alles vorbereitet sein. Während unseres Aufenthalts haben wir sowohl kalte als auch mildere Tage erlebt. Packt also lieber Kleidung für verschiedene Wetterlagen ein. Falls doch etwas fehlt, gibt es in Riga genügend Einkaufsmöglichkeiten.

Rückblickend können wir sagen, dass diese zwei Monate für uns eine unglaublich wertvolle Erfahrung waren. Wir haben nicht nur andere pädagogische Konzepte kennengelernt, sondern auch viel über uns selbst gelernt. Wir sind selbstständiger geworden, haben neue Menschen kennengelernt, unseren Horizont erweitert und viele Erinnerungen gesammelt, die uns noch lange begleiten werden.

Deshalb unser Fazit: Wenn du die Chance hast, nach Lettland zu gehen – nutze sie! Sei offen für Neues, lass dich auf andere Menschen und andere pädagogische Ansätze ein und genieße die Zeit. Du wirst garantiert mit vielen Erfahrungen und Geschichten zurückkommen.

Graz/ Österreich (2026)

Du überlegst, ein Auslandpraktikum zu machen? Dann sagen wir dir Mach es!

Wir hatten zu zweit eine unvergessliche Zeit. Wir können uns noch genau an die 18-stündige Bus fahrt erinnern.  Wir waren sehr aufgeregt, aber haben uns auch sehr gefreut endlich an unserer Unterkunft anzukommen. Wir haben in einem Green box Zentrum gewohnt, was ein Studentenwohnheim ist. Uns war sofort klar, das wird eine sehr besondere Zeit. Den Sprachkurs brauchen wir hier nicht, weil alle hier sprechen Deutsch mit dem österreichischen Dialekt. Der Dialekt war anfangs eine kleine Herausforderung. Nach einer Woche hatten wir uns schon voll dran gewöhnt und sogar teilweise selbst den Dialekt übernommen.  Graz hat uns beide sehr begeistert, Graz hat viel grün, gemütliche Gassen und die Altstadt ist megaschön. Unser Praktikum war abwechslungsreich, wir waren in zwei verschiedenen Einrichtungen in einer Krippe und im Elementarbereich. Die Arbeitszeiten waren von 7 bis 14 Uhr.  Am Anfang war es für uns noch ungewohnt, aber wir haben uns schnell eingelebt. Die Kolleg:innen waren offen und sehr freundlich.  Wir wurden von allen herzlich in unseren Einrichtungen aufgenommen, was wir sehr wertgeschätzt haben.  Wir durften unsere eigenen Ideen miteinbringen und uns ausprobieren. Oryna: Mein persönliches Highlight war eine Reise mit meiner Mutter durch Österreich. Wir haben Wien, Salzburg und Hallstatt besucht, drei völlig unterschiedliche Orte, jeder auf seine eigene Art wunderschön. Wien mit seiner beeindruckenden Architektur und dem Stadtleben, Salzburg mit dem Charme der Altstadt und den Bergen im Hintergrund und Hallstatt einfach märchenhaft. Ein kleines Dorf am See, das man gesehen haben muss. Graz selbst war schon großartig, aber diese Reise hat uns gezeigt, wie vielseitig Österreich ist. Man denkt, man kennt das Land und dann fährt man zwei Stunden und ist in einer kompletten anderen Welt. Sara: Mein Highlight war als ich mit meinem Freund Wien erkundet habe.  Wien ist eine sehr schöne Stadt. Ich war auch an schönen Tag abends am Schloss Berg (sehr zu empfehlen) Die Aussicht ist dort toll unser Tipp: an alle Nutzt die Gelegenheit und Fahrt irgendwohin, erkundet Österreich. Es lohnt sich auf jeden Fall. Wien können wir zu 100% weiterempfehlen. Die Stadt hat so viel zu bieten, dass eine kurze Reise dorthin ein Muss ist. Fazit: Das Auslandspraktikum in Graz war die beste Entscheidung. Wir haben uns beide persönlich weiterentwickelt, sind selbstbewusster und selbständiger geworden und wir haben gelernt, dass man nicht perfekt sein muss, um Großartiges zu erleben. Unsere Anleiter:innen haben uns so viel gelehrt und wir haben auch viel mit Petra, die Leiterin für Graz, unternommen. Seid offen und traut euch die Erfahrung zumachen es lohnt sich auf jeden Fall.

Bukarest/ Rumänien (2026)

Zu zweit durften wir die Möglichkeit erleben, ein Auslandspraktikum in Rumänien zu machen. Schon vor der Reise waren wir sehr gespannt darauf, was uns dort erwarten würde. Für uns beide war es eine komplett neue Erfahrung, für längere Zeit in einem anderen Land zu leben und dort praktische Erfahrungen im pädagogischen Bereich zu sammeln. Als wir angekommen sind, haben wir schnell gemerkt, wie vielseitig und spannend Rumänien ist. Besonders interessant fanden wir die Mischung aus historischen Städten, schöner Landschaft und den vielen kulturellen Eindrücken, die wir während unserer Zeit dort sammeln konnten. Ein großes Highlight war für uns definitiv unser kleiner Roadtrip durch Rumänien. Dadurch konnten wir nicht nur verschiedene Orte entdecken, sondern auch das Land noch viel intensiver kennenlernen. Gerade diese Reise hat uns gezeigt, wie unterschiedlich die Regionen in Rumänien sind und wie viel das Land eigentlich zu bieten hat.
Unser Praktikum haben wir an einer deutschen Schule in Bukarest absolviert. Dadurch war die Sprache im Alltag zwar kein großes Problem, was uns gerade am Anfang Sicherheit gegeben hat, trotzdem war es spannend, immer wieder andere Sprachen zu hören und neue kulturelle Einflüsse mitzuerleben. Besonders interessant fanden wir, wie selbstverständlich viele Menschen dort zwischen mehreren Sprachen wechseln konnten. Dadurch wurde uns nochmal bewusst, wie wichtig Offenheit und interkultureller Austausch sind.
Während unseres Praktikums wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Es war spannend zu sehen, wie pädagogische Arbeit in einem anderen Land umgesetzt wird und welche Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten es im Vergleich zu Deutschland gibt. Besonders schön war der enge und respektvolle Umgang miteinander. Wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln, eigene Eindrücke gewinnen und gleichzeitig auch fachlich viel lernen.
Natürlich gab es auch Situationen, die ungewohnt für uns waren. Neue Abläufe, eine andere Umgebung und viele neue Eindrücke haben uns manchmal herausgefordert. Gleichzeitig haben genau diese Momente unsere Zeit dort so wertvoll gemacht. Wir haben gelernt, offener auf Neues zuzugehen, flexibler zu werden und uns auch außerhalb unserer Komfortzone zurechtzufinden.
Neben dem Praktikum bleiben uns vor allem die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung: die Ausflüge, die vielen Gespräche, das Entdecken neuer Orte und die kleinen spontanen Momente zwischendurch. Genau diese Mischung aus Lernen, Reisen und persönlichen Erfahrungen hat unseren Aufenthalt in Rumänien zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Rückblickend können wir sagen, dass uns diese Zeit sowohl beruflich als auch persönlich weitergebracht hat. Wir haben nicht nur praktische Erfahrungen gesammelt, sondern auch gelernt, andere Kulturen noch bewusster wahrzunehmen und wertzuschätzen. Für uns war dieses Auslandspraktikum definitiv eine unvergessliche Erfahrung.

Graz/ Österreich (2025)

“Unser Auslandspraktikum in Graz – eine unvergessliche Zeit zu dritt”
Wir drei erinnern uns noch genau an die 14-stündige Fahrt mit dem Nightjet nach Graz. Total aufgeregt, mit Snacks, Musik und ganz viel Vorfreude im Gepäck. Vom Hauptbahnhof bis zu unserer Unterkunft – der Greenbox Zentrum, einem Studentenwohnheim – waren’s dann nur noch 15 Minuten. Als wir da ankamen, war sofort klar: Das wird eine besondere Zeit.
Sprachkurs? Brauchten wir nicht. Zwar sprechen w ir alle Deutsch, aber der österreichische Dialekt war anfangs schon eine kleine Herausforderung. Nach einer Woche hatten wir uns aber voll daran gewöhnt – und teilweise sogar selbst den Dialekt übernommen. Graz hat uns von Anfang an begeistert – es wirkt wie eine kleine Stadt mit italienischem Touch. 300.000 Einwohner, viel Grün, gemütliche Gassen, die Altstadt… einfach schön. Unser Praktikum war super abwechslungsreich: Wir waren in drei verschiedenen
Einrichtungen – in einer Krippe, im Elementarbereich und im Hort. Die Arbeitszeiten waren je nach Einrichtung unterschiedlich: Krippe/ Elementar von 7 bis 14 Uhr, Hort von 10 bis 17 Uhr. Anfangs war’s etwas ungewohnt, aber wir haben uns schnell eingelebt. Die Kolleg*innen waren total offen, wir durften Ideen einbringen und wurden in jeder Einrichtung herzlich aufgenommen. Was wir besonders geschätzt haben, war die Spontaneität, die wir dort leben durften.
Normalerweise sind wir eher Planerinnen, aber in Graz sind wir einfach drauflosgezogen. Mal spontan ein Trip nach Wien oder Budapest, mal ein Abend in der Coco Bar mit Cocktails und Spielen. Und wie oft haben wir einfach gesagt: “Komm, lass uns da mal reinschauen!” – sei es ein Café, eine süße Boutique oder
ein Laden in der Altstadt. Wir haben so viel gesehen und erlebt.
Lilli schwärmt heute noch vom Restaurant Pronto – ein Italiener, den sie durch Zufall entdeckt hat. Nicht nur das Essen war mega, auch die Bedienung – aus der später tatsächlich eine Freundin wurde. Viele schöne Abende, Deep Talks und ganz viel Lachen – das war unser kleines Graz-Ritual.
Für Emilia war die Altstadt das Highlight: Die alten Gebäude, die Architektur, die kleinen Boutiquen – dort durchzuschlendern, zu shoppen und einfach den Flair zu genießen, war wie ein kleiner Traum. Was uns begeistert hat: die Flexibilität mit den Öffis. Wir konnten überall schnell hin –
sei es zum Schöckl (sehr zu empfehlen!) oder zum Schokolade-Paradies von Zotter. Auch wenn die Läden abends ziemlich früh zu machen (spätestens um 19 Uhr). Für eine von uns, die Vegetarierin ist, war das kulinarische Angebot auch top – viele vegane und vegetarische Optionen.
Gerade in den ersten Tagen war das Gefühl von Einsamkeit etwas präsent. Aber je mehr wir erlebten, je mehr Leute wir kennenlernten, zu dritt was unternahmen, desto
besser wurde es. Am Ende fühlte es sich wie ein zweites Zuhause an. Lisas Highlight
Meine Highlights waren die schönen Abende auf dem Schlossberg. Dazu die schönen Gespräche und die Zeit mit den zweien Mädels. Während des Sonnenunterganges hatte man einen wunderschönen Blick über die komplette Altstadt. Die Altstadt hatte viel zu bieten.
Fazit: Das Auslandspraktikum in Graz war die beste Entscheidung. Wir haben uns persönlich weiterentwickelt, sind selbstbewusster und selbstständiger geworden –
und wir haben gelernt, dass man nicht perfekt sein muss, um Großartiges zu erleben. Unsere Anleiter*innen haben uns das Gefühl gegeben, dass Fehler okay sind –
Hauptsache man wächst daran.
Unser Tipp an alle, die das auch machen wollen: Seid offen und haltet eure Abgabetermine ein. Klärt früh genug welche Leistungsnachweisen ihr nach dem eurem Auslandspraktikum abgeben müsst. Fangt früh genug an, dann könnt ihr das ganze Abenteuer in vollen Zügen genießen aber glaubt uns: Es lohnt sich!

Höör/ Schweden (2025)

Mein Einsatzort war der Waldorfkindergarten Sunnanäng in Höör. Die Einrichtung ist in einer alten Villa mit Blick auf einen kleinen glitzernden See.
Das Gebäude hat zwei Etagen. Unten sind die Krippen Kinder, es gibt vier Gruppen mit jeweils 3 bis 5 Kindern. Oben ist der Elementarbereich mit zwei Gruppen mit circa 8 bis 10 Kindern. Auch die Küche ist oben. In dieser kocht die Köchin des Hauses jeden Tag das Essen frisch und vegetarisch. Die Räume sind in Naturfarben gestaltet und alle Spielzeuge sind aus Naturmaterialien. Die Bücher Auswahl und auch die Spielzeuge sind obwohl es nicht viele davon gibt trotzdem inklusiv.
Das Außengelände ist groß und man verbringt viel Zeit draußen, es bietet den Kindern viele Natur gegebene Spielmöglichkeiten, aber auch Spielgeräte die mit Hilfe der Eltern gebaut werden. Kleine Beete die mit Hilfe der Kinder bepflanzt werden und einen Hühnerstall findet man auch.
Von meinem ersten Tag an wurde ich herzlich aufgenommen und habe mich wohl gefühlt. Es herrscht einfach eine super familiäre,freundliche und ruhige Stimmung, die mir sehr gut getan hat. Meine Freizeit habe ich dazu genutzt die Städte Lund und Malmö zuerkunden, oder die Wälder und Seen um Höör herum. Die Wälder sind so friedlich..

Bukarest/ Rumanien (2025)

Du überlegst, ein Auslandspraktikum zu machen? Dann sagen wir dir: Tu es! Dank des Erasmus-Programms hatten wir die großartige Gelegenheit, zwei Monate in Bukarest – der
Hauptstadt Rumäniens – zu verbringen, und es war eine Erfahrung, die wir niemals vergessen werden.
Schon die ersten Tage in Bukarest haben uns überrascht: Die Stadt ist lebendig, bunt, kulturell vielfältig und historisch faszinierend. Besonders die Altstadt mit ihren gemütlichen Cafés, alten Gebäuden hat es uns angetan. Und auch außerhalb der Stadt gab es viel zu entdecken – Natur, Kultur, Ausflüge ans Meer oder in die Berge.
Unser Praktikumsplatz war eine moderne, gut organisierte deutsche Bildungseinrichtung. Von Anfang an wurden wir herzlich empfangen, ins Team eingebunden und durften richtig mitarbeiten. Es wurde durchgehend Deutsch mit den Kindern gesprochen, was uns den Einstieg erleichtert und ein vertrautes Gefühl gegeben hat. Besonders schön war auch der Austausch mit anderen Praktikant:innen und FSJler:innen vor Ort. So entstanden schnell neue Kontakte und sogar Freundschaften. Die Arbeit mit den Kindern war unglaublich wertvoll. Wir konnten nicht nur unsere fachlichen Kompetenzen erweitern, sondern sind auch persönlich gewachsen – in unserer Selbstständigkeit, im Umgang mit Verantwortung und durch das Erleben einer neuen Kultur. Wenn du die Chance bekommst, mit Erasmus ins Ausland zu gehen: Nutze die Chance! Du wirst neue Perspektiven gewinnen, wertvolle Erfahrungen sammeln und Erinnerungen mit nach Hause bringen, die dich ein Leben lang begleiten.

Riga/ Lettland (2025)

Sveiki!
Wir haben den März und April 2025 in Riga, der Hauptstadt Lettlands, verbracht.
Unsere Ansprechpartnerin vor Ort war zum einen Ligita, die uns vor Ort  wöchentlich Lettischstunden über Skype gegeben hat. In den Einrichtungen sind dann hauptsächlich die Gruppenleitungen eure Anlaufstelle. In Riga haben wir die Vormittage in verschiedenen Einrichtungen verbracht.
Zum Einen waren wir in der MATEJA Skolina, einer privaten, baptistischen Einrichtung für Kinder im Elementarbereich. Zum Anderen in der 94. Pirmsskolas, wobei es sich um eine öffentliche Vorschuleinrichtung handelt, in der Kinder von einem bis sieben Jahre betreut werden.
Jeweils einmal pro Woche haben wir nachmittags Deutschunterricht im beeindruckenden Schülerpalast für Kinder und Jugendliche gegeben. Wer mochte, konnte dort auch einen der zahlreichen Kurse besuchen.
Riga ist eine wirklich schöne Stadt im Herzen des Baltikums. Es gibt viele Cafés und Ausgehmöglichkeiten, wir haben aber auch viel Zeit mit ausgedehnten Spaziergängen verbracht. Ob über die zahlreichen Märkte, durch die wunderschöne Altstadt oder an der Düna entlang – Es gibt wirklich viel zu entdecken.
Auch die lettische Natur gibt viel her. Wir waren sehr begeistert vom Kemeri-Nationalpark und dem traumhaften Strand Jurmalas. Ab Riga könnt ihr außerdem gut die anderen baltischen Staaten bereisen. Lettland ist auch kulturell wirklich spannend. Wir haben viele der Rigaer Museen besucht und hatten viel Freude an den lettischen Bräuchen – Es wird viel gesungen, getanzt und an Ostern auch geschaukelt.
Wir haben die Lett*innen als herzlich, humorvoll und gastfreundlich erlebt, auch wenn die gelebte Pädagogik in Lettland wirklich anders ist, als wir sie aus Deutschland kennen. Aber auch wenn nicht immer alles einfach war, konnten wir in der Zeit in Riga ganz viel Lernen und sind dankbar über unsere Erfahrungen.
Ein paar Tipps für Euch: Stellt euch auf eine lange An- und Abreise ein. Wohnungen könnt ihr gut über Facebook oder AirBnB finden. Überlegt euch gut, wie ihr wohnen möchtet – Es ist wichtig, sich wohlzufühlen! ????Traut Euch und habt eine tolle Zeit!
 

Tjelta/ Norwegen (2025)

Meine Zeit in Norwegen war mehr als nur ein Praktikum - sie war ein kleines Abenteuer in der wunderschönen Region Stavanger. Zwei Monate lang durfte ich in einer Kita in Tjelta mitarbeiten und den norwegischen Alltag hautnah erleben. Dort habe ich alles gemacht, was zum Tagesablauf gehört: Frühdienst übernommen, Kinder gezählt, gewickelt, vorgelesen, gespielt und kleine Angebote vorbereitet. Besonders beeindruckt hat mich die ruhige, herzliche Atmosphäre - alles wirkte entspannter und gleichzeitig sehr aufmerksam. Norwegen selbst hat mich jeden Tag begeistert: Berge, Wälder und das Meer liegen oft nur wenige Minuten voneinander entfernt. Ob beim Busfahren oder beim Blick aus dem Fenster - man ist stets von atemberaubender Natur umgeben. Besonders charmant fand ich, dass man dem Busfahrer winken muss, damit er anhält - ein kleines Detail, das viel über die entspannte Lebensart sagt. Auch die Sprache hat mich überrascht: Norwegisch klingt wunderschön und ist leichter zu lernen, als man denkt. Ein weiteres Highlight waren die vielen Graffiti-Kunstwerke in Stavanger, die der Stadt ein besonderes Gesicht geben. Diese zwei Monate haben mir gezeigt, wie wertvoll es ist, offen für Neues zu sein. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und werde die Erinnerungen immer im Herzen behalten.

 

 

Höör/ Schweden (2024)

Unser Auslandspraktikum haben wir im Waldkindergarten im naturnahen Höör, Schweden absolviert. Die Waldorfpädagogik wird täglich mit den Kindern gelebt. Im Alltag spielt das Freispielen eine wertvolle Rolle, indem vor allem natürliche, nachhaltige Spielzeuge eingesetzt werden, mit denen besonders vielfältig gespielt werden kann. Daneben sind die Bereiche Natur, Bewegung, Ernährung, Musik, Kunst bedeutsam und den Alltag prägen, wie z.B. Naturverbundenheit – Waldtag, täglich draußen sein (bei jedem Wetter), Ernährung – es wird frisch, nahrungsreich gekocht, Brot gebacken mit den Kindern. Die Tagesabläufe sind gut organisiert und strukturiert, sodass man sich schnell anpassen und einbringen kann.

Bereits vom ersten Tag an sind wir herzlich begrüßt worden von den Kindern und  den Erzieherinnen. Das uns das angekommen in Schweden vereinfacht hat, in dem wir uns schnell sehr willkommen gefühlt haben und bei Fragen um Hilfe bitten. Dazu hat auch die freundliche und offene Art der Erzieherinnen beigetragen, indem sie neugierig nach Gespräche suchten, um uns näher kennenzulernen.

Insbesondere der Betreuungsschlüssel ist sehr gut und hat insgesamt für ein gutes Teambuilding und Arbeitsatmosphäre gesorgt, sowie das Arbeiten trotz der Sprachbarriere erleichtert. In der Einrichtung gibt es 5 feste Gruppen, die sich in 3 Krippengruppen (1-4 j) und 2 Vorschulgruppen (4-6 j) aufteilen.

Im Auslandspraktikum haben wir in der vielfältigen Stadt Malmö, Schweden gewohnt. Unsere Unterkünfte waren an unterschiedlichen Orten. Malmö ist eine facettenreiche Stadt, in der du bequem zu Fuß wunderschöne Ecken entdecken und direkt am Ribersborgsstranden (Strand) spazieren gehen kannst. Die umliegenden Städte sind sehr gut mit Bahnen und Bussen zu erreichen.

An unseren Wochenenden und an den Kulturtagen waren wir unterwegs, um das Land zu erkunden. Durch kurze Trips in den Städten Lund, Göteborg, Stockholm, sowie eine längere Reise nach Oslo, Norwegen, haben wir einiges über Skandinavien entdeckt und das Leben in Schweden erfahren können.

Schweden ist ein beeindruckendes Land, insbesondere die Natur und die Ruhe überzeugten uns.

Die meisten Menschen in Schweden sprechen so gut Englisch, dass man sich problemlos verständigen kann, auch bei Sprachbarriere. Bemerkenswert fanden wir, wie die schwedische Herangehensweise in vielen Bereichen ist.

Das Auslandspraktikum im kleinen Ort Höör, Schweden ist eine tolle Erfahrung.

Man lernt das schwedische Bildungssystem kennen, sowie das Land und die Menschen. Sowie das Miteinander unter den Kindern und Erzieherinnen, ist eine tolle Erfahrung, durch die wir viel mitnehmen Auch in einer neuen Umgebung alleine zu leben ist eine faszinierende Erfahrung, indem die Persönlichkeit deutlich wächst.

Wir empfehlen jedem diese abenteuerreiche Erfahrung!

Graz/ Österreich (2024)

Meinen Europapraktikum habe ich in der wunderschönen Stadt Graz in Österreich absolviert.Die Fahrt nach Österreich, Graz dauerte 13 Stunden. Vom Bahnhof aus zum Apartment waren es 15 min. Direkt am ersten Tag war das ein schönes Gefühl in einem anderen Land zu sein, wo man noch nie war. 

Das Gute ist ,dass ich selbst keinen Sprachkurs belegen musste.Die Sprache ist gleich,  dennoch war es ein riesen Unterschied wie die Österreicher deutsch reden.

Meine Vermieter war sehr nett und hat mir paar Tipps gegeben was machen alles machen kann und wo man einkaufen kann.

In den zwei Monaten war ich in einem Hort und habe dort mein Praktikum absolviert. Direkt nach dem ersten Arbeitstag habe ich mich zugehörig gefühlt und hatte viel Motivation, um zur Arbeit zugehen und aber auch die Gegend zu erkundigen.

Da ich mich mit der Zeit an deren Akzent gewohnt hatte, konnte man Fragen somit schnell klären und Anregungen besprechen . Ich wurde immer von der Praxis unterstützt und die fanden es schön, dass ich auch meine Ideen oder Meinungen mit eingebracht habe.

Die Stadt Graz ist eine wunderschöne Stadt.

Ich bin es eher gewohnt in einer vollen Stadt zu sein, aber diese Abwechselung war sehr angenehm.

Ich habe dort einige Menschen kennengelernt und ich finde die Menschen dort sind freundlich und hilfsbereit.

Da ich eine kleine Gruppe von Freunde hatte, sah ich die meisten Sehenswürdigkeiten und war auf vielen Bergen in Graz und um Graz. Also  Langeweile kam nie auf.Was für mich eine kleine Herausforderung war , war dass ich eigentlich das Praktikum mit einer Freundin gemeinsam  machen wollte. Aber ihr war es dann doch nicht mehr möglich am Programm teilzunehmen. Es gab einige Tiefen wie sich einsam fühlen oder die Leere, weil man keinen zum reden hat. Dennoch gab es viel mehr positive als negative Sachen,  da ich mich mit der Zeit mehr einsame fühlte durch meine Freunde,  die ich dort traf.Die Berichte und Aufgaben waren relativ entspannt.  Man war nicht in Stress, dass man nach einem langen Arbeitstag direkt was machen müsste.  Sondern man hatte genug Zeit,  wenn man es sich gut einteilte. Im Ausland war ich relativ spontan was ich als Person eigentlich gar nicht bin. Ich ging auf spontane Trips übers Wochenende mit Freundinnen. Ging auch mal spontan in einem Café oder Bar. Ich habe einen sehr positiven Eindruck von Österreich, insbesondere Graz, Salzburg und Waldtonsee erhalten. Da ich vieles unternahm,  kostet es auch einiges. Das Stipendium reicht aus, aber wenn man etwas mehr übers Wochenende oder am Abend machen möchte, wäre Taschengeld nicht all so schlecht.

Das Praktikum im Ausland hat mich sowohl persönlich als auch fachlich weitergebracht. Ich habe viele neue Eindrücke in den Einrichtungen sammeln können und mich weiterentwickelt. Zwar sind die pädagogischen Konzepte Österreich denen in Deutschland recht ähnlich, dennoch wird der Arbeitsalltag in meiner Erfahrung nach noch einmal ganz anders gelebt.

Die Praxis brachte mir bei, dass es ok ist, auch mal Fehler zu machen und das niemand perfekt ist. Ich habe eine positivere Einstellung bekommen durch meine Anleiterin.

Als kleinen Tipp 

  • Sei offen, um neue Menschen kennenzulernen.
  • Komm mehr aus dir raus.
  • Halt dich an die Abgabetermine der Berichte.
  • Sei bereit für das Nachkommende nach dem Auslandspraktikum: da werden viele Leistungsnachweis erwartet in relative kurzem Zeitraum.
Barcelona/ Spanien (2024)

Ankommen im Land und erste Eindrücke
Meine Ankunft in Barcelona war überwältigend und voller neuer Erlebnisse. Die ersten Tage waren geprägt von intensiven Begegnungen und dem Einstieg in mein Praktikum. Die Atmosphäre in der Kindertagesstätte war für mich besonders auffällig: Die Arbeit hier in Katalonien ist viel chaotischer und undisziplinierter als ich es aus Deutschland kenne, aber auch deutlich emotionaler und liebevoller. Diese Wärme spiegelte sich auch in meiner neuen Wohngemeinschaft wider. Meine Mitbewohnerinnen haben mich herzlich in ihren Freundeskreis integriert. Gemeinsam haben wir die Wochenenden mit gutem Essen und Feiern verbracht, und wir nennen uns jetzt liebevoll „La familia“.

Wohnsituation und Umfeld
Ich lebe in einer Vierer-WG im Stadtteil Raval, der oft mit Vorurteilen belastet ist. Das Viertel ist laut und lebendig, und obwohl es manchmal heruntergekommen wirkt, strahlt es eine unermüdliche Energie aus. Unsere WG hat eine Katze, die von allen geliebt wird. Meine Kita liegt nur 10-15 Minuten zu Fuß entfernt, was den Alltag erleichtert.

Sprachliche Herausforderungen
Der Spanischkurs hat mir geholfen, die Grundzüge der Sprache zu verstehen, doch in meiner WG sprechen wir hauptsächlich Englisch. Bei der Arbeit ist Deutsch meine Hauptsprache, wobei ich auch Englisch und mein gebrochenes Spanisch nutze. Die Unterschiede zwischen Katalanisch und Spanisch sind spürbar, aber ich bemühe mich, mich anzupassen und die Sprache besser zu verstehen.

Arbeitsalltag und kulturelle Unterschiede
Das Leben hier in Barcelona ist stark im „Hier und Jetzt“ verankert. Der Arbeitsalltag in der Kindertagesstätte unterscheidet sich deutlich von dem in Deutschland. Hier sind körperliche Nähe und emotionale Offenheit normal, sowohl im Umgang mit Kollegen als auch mit den Kindern. In der Kita fällt auf, dass der Personalschlüssel deutlich angenehmer ist als in Deutschland, was mir ermöglicht, die Entwicklung der Kinder genauer zu beobachten und meine pädagogische Arbeit besser zu gestalten.

Persönliche Entwicklung und Ziele
Im Laufe meines Praktikums habe ich zwei Hauptziele verfolgt:

  1. Vertiefung pädagogischer Kenntnisse: Ich wollte meine Kenntnisse über Erziehungsstile, Konfliktbewältigung und Motivation erweitern und in der Praxis anwenden. Durch regelmäßige Reflexionen konnte ich meine Ansätze anpassen und verbessern.
  2. Sprachliche und kulturelle Integration: Ich wollte meine Spanischkenntnisse verbessern und tiefer in die katalanische Kultur eintauchen. Meine Mitbewohnerinnen und Kollegen haben mich dabei unterstützt, indem sie mir kulturelle Erlebnisse näherbrachten und mir halfen, sprachliche Barrieren zu überwinden.

Herausforderungen und Lernerfahrungen
Barcelona hat mir viele Herausforderungen geboten, sei es die Enge und Kälte der Innenstadt oder das Bedürfnis nach Rückzug in einem immer geselligen Umfeld. Trotzdem habe ich gelernt, diese Herausforderungen als Chancen für persönliches Wachstum zu sehen. Die kulturelle Nähe, die hier so selbstverständlich gelebt wird, hat mir geholfen, meine eigenen Grenzen besser zu erkennen und zu respektieren.

Fachliche Erkenntnisse
In der Kindertagesstätte habe ich viel über die Bedeutung von Nähe und individueller Zuwendung gelernt. Die Arbeit mit den Kindern und der intensive Kontakt zu den Eltern haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, Empathie und Verständnis in der Erziehung zu leben. Mein Interesse für Musik konnte ich in meine Angebote einfließen lassen, was sowohl den Kindern als auch mir große Freude bereitet hat.

Abschied und Resümee
Mein Praktikum neigt sich dem Ende zu, und es ist an der Zeit, Abschied zu nehmen. Diese Zeit in Barcelona war eine einzigartige Erfahrung, die mein Selbstbewusstsein gestärkt und meinen Horizont erweitert hat. Ich plane, meinen Abschied in der Kita mit einem besonderen musikalischen Beitrag zu gestalten, der die kulturellen Aspekte dieser Region widerspiegelt.

Die kulturellen Aktivitäten während meiner freien Tage, wie Wanderungen in Montserrat und der Besuch von Museen und Konzerten, haben mein Verständnis für die katalanische Kultur vertieft. Die Zeit hier hat mich gelehrt, das Leben im Moment zu genießen und dankbar für jede Erfahrung zu sein.

Abschließend werde ich die Lebensfreude und die Spontaneität, die ich hier in Barcelona erlebt habe, mit nach Hause nehmen. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, offen für Neues zu sein und die kleinen Momente des Lebens zu schätzen.

Aktivitäten an den Kulturtagen
Meine Kulturtage habe ich genutzt, um die reiche Kultur und Natur rund um Barcelona zu erkunden. Wanderungen in Montserrat, Besuche im botanischen Garten von Montjuïc und Erkundungstouren entlang der Costa Brava waren nur einige der Höhepunkte. Diese Erlebnisse haben mir geholfen, die Vielfalt und Schönheit Kataloniens zu entdecken und tiefer in das Leben hier einzutauchen.

Dieser Bericht reflektiert meine Zeit in Barcelona und die wertvollen Erfahrungen, die ich während meines Auslandspraktikums gesammelt habe. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, in diese lebendige Kultur einzutauchen und werde die Erinnerungen an diese einzigartige Zeit immer in meinem Herzen tragen.

Riga/ Lettland (2024)

Während unserer Zeit in Riga haben wir vormittags in verschiedenen Kindergärten und nachmittags im Schülerpalast gearbeitet, wo wir unter anderem bei einem Deutschkurs mitgeholfen haben. An den Nachmittagen haben wir Riga erkundet. Es gibt viele Museen, Cafés, eine historische Altstadt und den Centraltirgus (Markt), die man besuchen sollte. Die Kulturtage haben wir außerdem genutzt, um verschiedene Orte des Baltikums zu besuchen.

Der Schülerpalast in Riga, Lettland, ist eine bedeutende Bildungseinrichtung, die 1940 gegründet wurde und eine breite Palette von außerschulischen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche anbietet. Unsere Ansprech- partnerin Ligita nahm uns jede Woche mit in ihren Deutschkurs, wo wir sie unterstützten und gleichzeitig Lettisch lernten. Außerdem konnten wir auch andere Kurse besuchen,  z.B. Kunst, Theater, Tanz, Musik, wissenschaftliche und technische Kurse in Robotik und Programmierung, sowie verschiedene Sportarten und handwerkliche Kurse.

Die MATEJA Skolina Kita in Lettland ist eine liebevoll geführte, christliche und private Kindertagesstätte, die sich um das Wohl und die Entwicklung der Kinder kümmert. Die Mitarbeiter*innen sind engagiert und einfühlsam und bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Lernen und Entdecken. In der Kita wird viel Wert auf eine familiäre Atmosphäre gelegt, in der sich die Kinder geborgen und wohl fühlen können. Die MATEJA Skolina Kita ist ein Ort, an dem die Kinder liebevoll betreut werden und sich zu selbstbewussten und aufgeschlossenen Persönlichkeiten entwickeln können.

Der Montessori Kindergarten Riga ist ein kleiner, privater Kindergarten, der im Jugendstilviertel Rigas liegt. Er ist angeschlossen an die darüber liegende Montessori Schule, in die wir auch einen Einblick bekommen haben. Im Montessori Kindergarten Riga konnten wir das Montessori Konzept kennenlernen. Wir haben die Kinder bei der Arbeit mit dem Montessori Material begleitet und unterstützt und durften einiges lernen. Außerdem haben wir täglich Spaziergänge in den nahe gelegenen Park gemacht und beim Mittagessen mitgeholfen.

Es gibt viele verschiedene Reisemöglichkeiten in Lettland und den anderen baltischen Staaten. In Riga ist man super zentral und kommt in jede Richtung. Da man vieles erkunden könnte, geben wir euch ein paar Tipps zum Reisen mit. Wenn man innerhalb Lettlands Richtung Osten fährt, empfiehlt es sich die Städte Cesis und Sigulda besuchen. Im Süden liegt die zweitgrößte Stadt Lettlands Namens Daugavpils. Im Westen liegen unter anderem die Städte Liepaja und Kuldiga. Im Norden liegt Jurmala. In Litauen empfiehlt es sich, nach Vilnius und Trakai zu fahren und in Estland nach Pärnu. All diese Städte haben wir innerhalb der zwei Monate kostengünstig besuchen und mit dem Zug oder Bus erreichen können. Die Übernachtungsmöglichkeiten waren auch nicht allzu teuer.

Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Lettland, haben einzigartige Erfahrungen gemacht und viel gelernt und können jedem empfehlen in dieses schöne Land zu fahren.

 

 

 

 

 

 

Tallinn/ Estland (2024)

Tere,

Ich möchte euch von meinem Auslandspraktikum in Tallinn, Estland berichten. In den beiden vergangenen Monaten hatte ich die wunderbare Gelegenheit, in der estnischen Hauptstadt Tallinn zu leben und dort in einem Kindergarten zu arbeiten. Dabei konnte sowohl beruflich als auch persönlich tolle Erfahrungen sammeln.

Ich habe in dem Kindergarten Kelmiküla Lastead mitten in Tallinn gearbeitet. Dort wurde ich sehr freundlich von der Gruppe der Naerulinnud (lachenden Vögel) aufgenommen. Eine der größten Herausforderungen war die Sprachbarriere. Ich hatte vorher einen Sprachkurs gemacht. Um mit den Kindern zu kommunizieren musste man trotzdem ganz schön kreativ werden. Zum Glück sprachen alle Erzieherinnen in meiner Gruppe auch englisch und konnten mir helfen. Mit der Zeit konnte ich dann immer mehr estnische Ausdrücke lernen und zum Ende hin ganz gut kommunizieren. Meine Kolleginnen und die Kinder waren dabei sehr geduldig und haben mir geholfen mich in der Gruppe einzufinden.

In meiner Freizeit hatte ich die Gelegenheit Tallinn bei allen Tageszeiten zu erkunden. Gerade die Altstadt mit den vielen Kneipen und Restaurants ist sehr schön. Estland hat aber mit der Ostseeküste und den Nationalparks auch abseits von den Städten sehr schöne Ecken.

Auch habe ich die Möglichkeit genutzt um an meinen freien Tagen die angrenzenden Hauptstädte Helsinki, Riga und Vilnius zu besuchen. Vor allem die baltischen Städte haben mich echt begeistert.

Insgesamt denke Ich sehr gerne an die Zeit in Tallinn. Ich konnte sowohl beruflich, als auch persönlich viel lernen. Die Arbeit mit den Kindern und das Eintauchen in eine neue Kultur haben meinen Horizont erweitert und mir wertvolle Erkenntnisse vermittelt.

Ich kann ein Auslandspraktikum in Estland nur jedem empfehlen, der offen für neue Erfahrungen ist und sich weiterentwickeln möchte. Die Zeit in Tallinn wird mir immer in bester Erinnerung bleiben und hat einen bleibenden Eindruck in meinem Leben hinterlassen.

 

Lleida / Spanien (2023)

„Bon Dia“ aus Lleida in Katalonien

Eine Gegend voller Obst- und Gemüseanbau, Olivenöl, Mandeln, Käse und Wurstwaren in eigener Herstellung. Im Frühjahr (März/April) morgens kalt, ca. 5-7 Grad und ab Mittag bis zu 16-20 Grad, da der Ort zwischen dem Meer und den Pyrenäen liegt.

Die Menschen wirken fröhlich und haben eine entspannte Grundhaltung. Dadurch wurde ich in meiner Selbstständigkeit gestärkt und habe mich frei bewegen können.


Das Leben allein im fremden Lleida (Katalonien/Spanien) kennen zu lernen war mit vielen Höhen und auch Herausforderungen verbunden.

 

TOP: Es hat sehr viel Spaß gemacht die Altstadt mit ihrer Geschichte zu erobern, das Leben in einer Airbnb Gemeinschaftswohnung an einer Hauptstraße und geplanten Ausflügen zu meistern. Geliebt habe ich Yoghurteis mit Schokisoße, entspanntes Einkaufen im Supermarkt, Kochen mit Musik und das Erkunden verschiedener Orte wie die Pfirsichblüte in Aitona, zu Fuß durch Barcelona schlendern, die Märkte, das Meer in Tarragona zu besuchen und die vielen Bilder von Künstlern an den Hauswänden zu betrachten.

 

TIPP: Es hätte mir sehr geholfen, wenn die Katalanen versucht hätten meine Spanischversuche verstehen zu wollen und meine Einrichtung mich im Alltags-Kitaleben mehr integriert hätte. Etwas Interesse an ein bis zwei Unternehmungen mit mir hätte mir auch geholfen, mich nicht ganz allein zu fühlen und die Kultur besser kennen zu lernen. Für die Kommunikation in der Kita wäre ein katalanischer Sprachkurs auch sinnvoll, anstatt Spanisch – da die Kinder eher Katalanisch sprechen.

 

In der Zeit in meiner Einrichtung, einer Natur-Kita mit angrenzendem Tierpark in Juneda (nähe Lleida), war ich sehr stark herausgefordert durch vieles Beobachten, Kontaktversuchen mit den Kindern und eigenen Reflexionen und Notizen die Zeit gut zu nutzen. Ich habe viel über das Arbeiten mit vielen Lernebenen und dem Fokus auf das Interesse der Kinder gelernt und habe einen Koffer voll hilfreicher Angebotsideen dazu mitnehmen können.


Poc a poc (Stück für Stück) realisiere ich wie viel ich in dieser Zeit gelernt habe: allein genießen können - frei und unabhängig (Mutter von 2 Kindern,15+18 J. und Ehefrau). Ich bin ruhiger und habe zu mir gefunden. Ein großes „Plus“ ist, das der Fokus in der pädagogischen Arbeit auf das Interesse der Kinder gelegt wird und sie die Chance haben naturnah, in Begleitung, mit allen Sinnen, Partizipativ lernen zu dürfen. Ich habe auch gesehen, dass mir fehlende Grenzen oder Leitregeln nicht gefallen. Ich sehe jetzt mehr aus Kindersicht, erkenne die Bedürfnisse der Kinder, fühle mich erwachsener, dankbar, zufrieden und kann gelassener ungewollte, ungeplante Dinge akzeptieren und die Kontrolle von Vorstellungen loslassen.

 

Das Europa-Praktikum ist eine enorme Bereicherung - persönlich und auch die pädagogische Arbeit betreffend!

 

Gran Canaria/ Spanien (2023)

Wir durften dieses Jahr zu fünft auf der wunderschönen Insel Gran Canaria das Praktikum absolvieren. Wir haben uns im Norden der Insel in Las Palmas de Gran Canaria unsere Unterkünfte gesucht. Zu empfehlen sind welche in Strandnähe, da das Wetter doch sehr dazu einlädt an den Strand und schwimmen zu gehen! Im Inneren der Insel gibt es wunderschöne Berglandschaften, die sich teilweise bis an die Küste ziehen und einen atemberaubenden Anblick bieten.  

 

Auch die Schule ist umgeben von kleinen Bergen bzw. selbst am Hang gebaut, weshalb sie ohne Auto nur schwer erreichbar ist. Darum wurden wir morgens von mehreren Schulbussen abgeholt und gegen 8 zur Schule gebracht. Der Schulalltag beginnt um 8:30 Uhr und endet Montag bis Donnerstag um 16:00 Uhr und am Freitag um 15:00 Uhr, natürlich mit ausreichend Pause zwischendurch. Wir durften uns zu Anfang aussuchen mit welcher Altersgruppe wir gerne zusammenarbeiten möchten und wurden aufgrund dieser im Kindergarten eingesetzt. Von 3-6 Jahren gibt es pro Altersgruppe drei Klassen und somit eine Menge Auswahl. :) Zusätzlich durfte einer von uns in die Grundschule. Seid euch hier im Klaren, dass Spanien ein anderes Bildungskonzept verfolgt und somit die Vorschule und dementsprechend auch der Unterricht bereits mit 3 Jahren beginnt. Klingt heftig, ist auch so, aber ist trotzdem sehr spannend und abwechslungsreich! Es gibt immer was zu tun und immer was Neues zu entdecken! Es gab vor Kurzem einen Leitungswechsel in der Schule, weshalb wir auf einige Schwierigkeiten gestoßen sind.

 

Nach der Schule war meist nicht mehr so viel Zeit, weshalb wir die Wochenenden aber umso mehr ausgekostet haben! Wir waren Wandern, was das Zeug hielt, am Strand und schwimmen, haben uns in der Osterferienwoche ein Auto gemietet und sind über die Insel gefahren und haben sogar einen Trip rüber nach Teneriffa gemacht. Wir duften unglaublich viel von der Insel entdecken und die paar Bilder hier im Bericht können nicht mal ansatzweise die Schönheit der Natur so rüberbringen wie es vor Ort war! 

 

Ein paar Tipps und Tricks, die wir noch für euch hätten, wenn ihr hier hinwollt, wären folgende: 

Wenn ihr Angst vor Krabbelvieh aller Art, hier besonders Eidechsen und Kakerlaken, habt, könnte es unangenehm für euch werden oder ihr geht in Selbsttherapie:) Wir haben unsere kleinen Mitbewohner irgendwann akzeptiert, da es leider ein sehr großes Problem auf der Insel generell ist. 

Wenn ihr dennoch fahren wollt und auch die Zusage habt, dass ihr dürft, fangt am besten unmittelbar nach Flügen und Unterkünften zu gucken, da es sonst nur teurer wird. Für Unterkünfte lohnt sich auch AirBnB sehr, da man teilweise riesige Rabatte bekommt, wenn man gleich für zwei Monate bucht! 

Packt genug Sonnencreme ein! Aus irgendwelchen Gründen kostet sowohl Sonnencreme als auch After Sun ein kleines Vermögen vor Ort! 

Taxi und Bus fahren ist nicht sehr teuer und es gibt Apps, die dir das Ganze noch vereinfachen! 

Packt lieber viel zu wenig ein als andersherum. Wir haben alle viel zu viel eingepackt, was wir überhaupt nicht getragen oder auch gebraucht haben, also Hoodies oder lange Hosen bleiben daheim. Außer du bist in der Grundschule stationiert, da dort doch etwas mehr auf den "Dresscode" geachtet wird als im Kindergarten. Geht zur Not lieber vor Ort im Einkaufszentrum Las Arenas shoppen. 

Ihr müsst nichts aus Deutschland mitbringen, aber vielleicht ist es für euch ganz schön etwas von euch dabei zu haben, was ihr den Kindern in der Schule zeigen oder beibringen könnt, zum Beispiel ein Buch oder eine CD mit Kinderliedern. 

Und zuletzt: Genießt es!! Schaut nicht zu sehr auf Geld, macht euch nicht zu viel Kopf um die Schulsachen, sondern schaut euch die Insel an und erlebt ein paar Abenteuer. 

 

 

 

Kerava/ Finnland (2023)

Unser Auslandspraktikum haben wir in der Kunstkita Konsti in der finnischen Stadt Kerava absolviert. Das Konzept des Kunstkindergartens wird jeden Tag mit den Kindern gelebt. Pädagogisches Fachpersonal der Kunstschulen in Kerava kommt wöchentlich vorbei und die Kinder setzen sich mit den unterschiedlichen Bereichen der Kunst, der Musik und des Tanzes auseinander. Auch im Alltag wird viel getanzt, Musik gehört und kreativ gearbeitet. Die Tage und Wochen sind gut organisiert und strukturiert, sodass man sich schnell in den Tagesablauf einbringen und die Kinder bei den verschiedenen Angeboten unterstützen kann. Vom Personal und den Kindern sind wir herzlich aufgenommen worden. Wir haben uns sehr willkommen gefühlt und konnten bei Fragen und Problemen immer um Hilfe bitten. Das und der Umstand, dass der Betreuungsschlüssel sehr gut ist, hat insgesamt für eine sehr gute Arbeitsatmosphäre gesorgt und uns so das Arbeiten trotz der Sprachbarriere erleichtert.


Wir sind von Travemünde bis Helsinki mit der Fähre gefahren und unsere Unterkünfte waren in Helsinki und in Vantaa. An unseren Wochenenden und an den Kulturtagen waren wir unterwegs, um das Land zu erkunden. Durch Ausflüge in die naheliegenden Städte Helsinki, Turku und Porvoo haben wir einiges von Land und dem Leben in Finnland mitbekommen. Über Ostern konnten wir sogar bis nach Rovaniemi in Lappland fahren, um Rentiere, Nordlichter und das Dorf des Weihnachtsmannes zu sehen. Aber auch sonst kann man die Natur erkunden, durch den Tiefschnee wandern und atemberaubend schöne Landschaften genießen. Bei mehreren Ausflügen hatten wir sogar die Möglichkeit über das vereiste Meer zu gehen. Die Autofahrten waren natürlich sehr lang und die Straßen bestanden teilweise aus Schotter, Eis, Erde oder einer Mischung aus all diesen Dingen. Wir sind mit vielen neuen Eindrücken und einer gewissen Ruhe, die die schöne Natur ausstrahlt, wieder zurückgekommen. Finnland ist ein wunderschönes Land, besonders wenn man die Natur und den Schnee liebt, der durchaus bis Mitte April liegen bleibt. Wir hatten das Glück das Land mit dem Auto erkunden zu können, aber auch ohne Auto gibt es in Finnland viel zu erleben. Die umliegenden Städte sind sehr gut mit Bussen oder Bahnen zu erreichen, wirklich schön sind sie jedoch eher nicht. Auch Kerava ist nicht unbedingt die schönste oder spannendste Stadt, aber Helsinki ist nicht weit entfernt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit mit der Fähre nach Tallinn zu fahren und die estnische Hauptstadt mit wunderschöner Altstadt zu erkunden. Die vermutlich größte Herausforderung ist die finnische Sprache, doch die meisten Menschen in Finnland sprechen so gut Englisch, dass man sich problemlos verständigen kann. Zusätzlich werden alle relevanten Internetseiten (zum Beispiel die für den ÖPNV) auch auf Englisch angeboten. Durch das Auslandspraktikum konnten wir somit auch unsere sprachlichen Kompetenzen erweitern und sind in schwierigen Situationen über uns hinausgewachsen.


Das Praktikum in Finnland ist eine ganz besondere Erfahrung. Man lernt bei der Arbeit in der Kita das finnische Bildungssystem näher kennen, arbeitet damit und erfährt viele neue Möglichkeiten, mit denen Kinder sich ihre Umwelt erschließen können. Auch die Organisation der Kita und das Miteinander unter den Angestellten war eine neue, tolle Erfahrung, durch die wir viel mitnehmen konnten. Die Entscheidung das Auslandspraktikum anzutreten haben, wir keine Sekunde bereut und würden jedem empfehlen diese Chance zu nutzen und das Beste aus der Zeit zu machen.

Graz/ Österreich (2023)

Wir haben unser Auslandspraktikum über Erasmus+ in der wunderschönen Stadt Graz gemacht. Wir waren in dieser Zeit beide im Elementarbereich in einer Familiengruppe mit Kindern zwischen drei und sechs Jahren tätig. Bei der Destinationswahl haben wir uns beide im Vorbereitungsseminar aus unterschiedlichen Gründen etwas schwergetan. Gerade im Vergleich zu den sonnigen Standorten, haben viele Graz vielleicht nicht direkt auf dem Schirm bzw. wollen lieber woanders hin. Wir können euch mit Sicherheit sagen: Es lohnt sich! Nachdem wir uns für den österreichischen Standort entschieden hatten, war auch zumindest schon einmal die Last von uns gefallen, dass wir eventuell große sprachliche Barrieren in dem Land haben werden. Außerdem war es in der Vorbereitung sehr entspannt, dass wir keinen Sprachkurs absolvieren mussten. ;) Auch war es für uns von Vorteil, dass die Entfernung nach Graz kürzer war als zu den anderen Standorten. So konnten wir entspannt mit Auto und Bahn anreisen. Eine von uns ist mit dem Zug auf direktem Weg ins Land gefahren. Die andere über mehrere Stopps verteilt mit dem Auto (die Strecke war perfekt für einen kleinen Roadtrip über Bamberg, Nürnberg und Schladming). Graz ist von der Größe her in etwa vergleichbar mit Lübeck, also nicht zu groß, aber trotzdem ist alles vorhanden (genügend Shoppingmöglichkeiten, super Cafés und Restaurants (alles regional und auch viele vegetarische und vegane Möglichkeiten), Museen, Ausflugsziele und vieles mehr). Die historische Altstadt ist einfach wunderschön anzuschauen und ist ein Wien im Kleinformat. Je nachdem wo man wohnt und arbeitet, kann man alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. An unseren Kulturtagen waren wir beide viel unterwegs, z.B. in Wien, Triest, Pula und Rovinj oder wandern in den Bergen. Einen ganz besonderen Ausflug haben wir mit der Koordinatorin vor Ort Petra gemacht: Wir waren an einer Klamm zum Spazieren/Wandern und konnten wirklich die positive Energie aus dem Wasser spüren. Generell hatten wir beide eine sehr herzliche „Beziehung“ zu Petra. Sie steht einem in der Zeit des Praktikums zu 100% mit Rat und Tat zur Seite! Für uns beide war es sehr spannend, auch mal eine andere Art und Weise der pädagogischen Arbeit zu erleben und zu erfahren. Wir können sagen, dass wir wirklich sehr freundlich empfangen wurden und sowohl das Team als auch die Kinder sehr nett waren, die Pädagogik vor Ort aber auch sehr konservativ, strukturiert und etwas starr im Vergleich zu unseren Erfahrungen aus den Einrichtungen in Hamburg ist. Es war uns hier und da etwas zu unflexibel und die Spontanität der Erzieher*innen im Alltag hat gefehlt. Das fanden wir schade, besonders in Bezug auf die wunderbaren Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen, die in Graz selbstverständlich sind. Alles in allem hatten wir sehr schöne 8 Wochen in den Einrichtungen und haben viel über uns und unsere Vorstellung von der Arbeit in der Kita gelernt. Gewohnt haben wir beide in einer 1-Zimmer-Wohnung, die wir über AirBnB gebucht haben. Wir haben uns bewusst gegen das Studentenwohnheim entschieden, da die AirBnbs deutlich besser eingerichtet waren (insbesondere die Küche, Waschmaschine, Spülmaschine), super Bewertungen hatten und wir bei einer 35-Stunden-Woche lieber unsere Ruhe haben wollten, anstatt vom ständigen Trubel des Studentenwohnheims umgeben zu sein. Die Entscheidung war auch rückblickend absolut richtig und hat dem Knüpfen von Beziehungen vor Ort keinen Abbruch getan. Wer etwas kommunikativ ist und Lust hat neue Leute kennenzulernen, wird das schnell schaffen, Bumble BFF sei Dank. J Abschließend würden wir jedem von euch ein Auslandspraktikum empfehlen. Es ist einfach eine super tolle Möglichkeit „billig“ ins Ausland zu kommen. Und gerade mit dem Europateam auch für Leute, die noch nie im Ausland waren oder noch nie von der Familie getrennt waren etc. eine super Chance in einem sicheren Rahmen diese Erfahrungen zu machen. Man war nie alleine und hatte mindestens drei Ansprechpartner*innen an die man sich bei Fragen und Probleme wenden konnte. Außerdem ist es auch nicht schlecht, mal eine Pause von der Schule zu haben, gerade für die BWBler ;D. Zusätzlich lernt man einfach super viel über sich selbst, entwickelt sich weiter, sammelt neue Erfahrungen im pädagogischen Bereich und erweitert seine Fähigkeiten uns Kompetenzen. Somit Win-Win für alle Beteiligten. J

Gran Canaria/ Spanien (2022)

Gran Canaria ist eine wunderschöne und sehr facettenreiche Insel. Ob Sonnen am Strand (Playa de Inglés), eine Wanderung zum höchsten Punkt (Roque Nublo) oder an der Promenade (playa de las Canteras) schlendern. Die Insel hat viele traumhafte Orte und aufregende Aktivitäten ein Café cortado und leckeres Gebäck genießen.

Es ist kein Problem alleine durch die Insel zu reisen. Die Fernbusse sind gut vernetzt, du erreichst viele Ziele in weniger als eins bis zwei  Stunden. Die Einheimischen sind sehr hilfsbereit, freundlich und waren sehr zuvorkommend. Wir haben unsere Unterkunft über AirBnb gefunden. Nach Bedarf kann man sich alleine eine Unterkunft suchen, man kann aber auch mit den anderen Praktikanten sich etwas suchen.

Wir durften mit Stolz unser Praktikum in der Colegio Heidelberg Schule absolvieren. Der Schulweg ist mit den offenen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen. Es gibt einen Schulbus der an bestimmten Bushaltestellen in verschiedenen Stadtteilen anhält und die Kinder einsammelt, nicht nur die Kidner wurden eingesammelt, sondern auch viele Erzieher und andere Praktikanten die keine Fahrerlaubnis haben.

Die Anfangsphase fällt einem immer schwer, dass dürfte man heute als selbstverständlich sehen. An unserem ersten Tag, wurden wir mit sehr viel Liebe und Freundlichkeit empfangen. Was uns den Start in der Einrichtung teilweise erleichtert hat. Der erste Eindruck der Einrichtung hat auf uns sehr positiv und Kindgerecht auf uns gewirkt. Ein riesiger Pausenhof bis zu einer großen Turnhalle. Die Räumlichkeiten sind sehr bequem eingerichtet. Die Ansprechpartnerin vor Ort für die Praktikanten heißt Carina. Sie ist eine sehr Liebevolle und rücksichtsvolle Person, Egal welches Anliegen vorliegt, Carina hat immer ein offenes Ohr gehabt und stand an unserer Seite.

In der Einrichtung gibt es ein System was sich zu unserem in Deutschland deutlich unterscheidet. In der Einrichtung haben die Kinder pro Tag mindestens 2 Pausen, die bei gutem Wetter auf dem Schulhof statt finden. Es gibt eine Mittagszeit, Musik Unterricht in der viele Sinneserfahrungen und Entspannung gelehrt und gelernt werden. Ebenfalls gibt es den Sportunterricht in der die Kinder gelehrt werden wie sie ihre Konflikte selbst lösen. Dazu gibt es 2 verschiedene Bereiche, zum ersten der Tobe Berreich wo sich die Kinder austoben können und wenn sie in die ruhiger Atmosphäre kommen, können sie sich in den anderen Bereich aufhalten und dort ruhigere Aktivitäten durchführen zum Beispiel Malen. In jeder Jahrgangsstufe gibt es 3 Klassen. Jede Klasse besitzt eine beliebige Farbe (Blau, Gelb und Rot). Das Schuljahr beginnt immer am Anfang des Jahres und in den Sommerferien gibt es insgesammt 3 Monate Schulferien. Es erwarten euch viele und aufregende Erlebnisse mit den Kindern wie zum Beispiel Ausflüge in das Theater oder in das Aquarium.

Wir können euch ein Auslandspraktikum auf Gran Canaria nur ans Herz legen, ebenfalls wie die anderen zur vefügungstehenden Länder. Denn trotz vielen Herausforderungen wie die Eingewöhnung in der Einrichtung oder persönliche Herausforderungen wie die sehen sucht nach Zuhause, konnten wir wahnsinnig viel über uns selbst lernen und uns persönlich als auch fachlich weiter Entwickeln. Wir haben gelernt, dass die verbale Kommunikation nicht die einzige Möglichkeit ist sich auszudrücken und zudem mehr Offenheit für andere pädagogische Konzepte und Haltungen entwickelt. Wenn du eine unvergessliche Zeit auf einer traumhaften Insel haben möchtest und dich neuen Herausforderungen stellen möchtest wie in einem anderen Land leben oder Arbeiten, dann ist Erasmus der richtige Ansprechpartner für dich.

Graz/Österreich (2022)

Unser Abenteuer Europapraktikum haben wir in der wunderschönen Stadt Graz in Österreich absolviert.

Wir drei haben uns alle einzeln auf dem Weg gemacht und waren durchschnittlich nach 12 bis 15 Stunden in unser neues Zuhause auf Zeit. Bereits in den ersten Tagen haben wir uns direkt sehr wohl und vor allem Willkommen gefühlt.

Zwei von uns arbeiteten in den zwei Monaten in einem Hort und eine in einem Kindergarten. Wir waren superglücklich mit den Einrichtungen. Direkt nach dem ersten Arbeitstag haben wir uns jeweils zugehörig gefühlt und sind immer mit viel Motivation zur Arbeit gegangen.

Unser größtes Glück ist es gewesen, dass wir keine wirkliche Sprachbarriere hatten und uns somit direkt auf unsere pädagogische Arbeit konzentrieren konnten. Fragen konnten somit schnell geklärt und Anregungen besprochen werden. Wir haben alle das Gefühl gehabt, dass unsere Ideen gern gesehen und wertgeschätzt wurden, was uns noch mehr Freunde und Motivation an der Arbeit bereitet hat.

Auch das Leben in der Stadt fanden wir sehr angenehm. Zum einen empfanden wir die Grazer:innen als sehr hilfsbereit und freundlich und zum anderen bietet die Stadt eine Menge zu sehen und zu erkunden. Langeweile kam nie auf.

Lediglich unsere Unterkunft stellte eine große Herausforderung dar. Wir haben uns für ein Studentenwohnheim entschieden und waren von der Ausstattung und den Hygienestandards nicht gerade begeistert. Im Großen und Ganzen war es aber -für diesen Zeitraum- ok. Zusätzlich ergeben sich im Zusammenleben miteinander Höhen und Tiefen. Hier ist es unbedingt notwendig, zu Kompromissen bereit zu sein und viel miteinander zu reden. Heimweh, Krankheit, Liebeskummer, hohe Belastung, Stress, etc. können schon mal für eine angespannte Stimmung sorgen.

Eine gute Zeiteinteilung ist im Ausland essentiell um die Arbeit, die Berichte, Schulaufgaben sowie die Freizeit unter einen Hut zu bekommen. Besonders die Freizeit sollte gut geplant sein, denn sie ermöglicht zum einen Land und Menschen kennen zu lernen und zum anderen sich von negativen Gedanken (Stress, Probleme, Heimweh, ...) abzulenken. Besonders die Ideen und Angebote der Kolleg*innen zur Freizeitgestaltung haben wir zwar gern genutzt, sind aber auch gern allein, zu zweit oder in der Gruppe auf Erkundungstouren gegangen. Wir haben hierbei einen sehr positiven Eindruck von Österreich, insbesondere Graz, Salzburg und Altaussee erhalten.

Im Allgemeinen sollte man jedoch auf seine Finanzen aufpassen, sonst ist vom Stipendium in den letzten Wochen des Praktikums nicht mehr viel übrig. Wenn man also von Österreich viel sehen möchte, ist ein wenig „Taschengeld“ von zuhause sicher nicht verkehrt.

Das Praktikum im Ausland hat uns sowohl persönlich als auch fachlich weitergebracht. Wir haben viele neue Eindrucke in den Einrichtungen sammeln können und uns weiterentwickelt. Zwar sind die pädagogischen Konzepte in Österreich denen in Deutschland recht ähnlich, dennoch wird der Arbeitsalltag unserer Erfahrung nach noch einmal ganz anders gelebt.

Die Herzlichkeit und Gelassenheit der Österreicher ging schnell auf uns über. Wir haben uns Herausforderungen gestellt, wurden ins kalte Wasser geschmissen und haben Wertschätzung erfahren. Uns wurde Vieles abverlangt, aber auch zugetraut. So konnten wir unsere Kompetenzen in der Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung von pädagogischen Aktivitäten verstärken, haben das Lehren gelernt und wertvolle pädagogische Impulse mit auf den Weg bekommen. Wir gehen gestärkt und selbstbewusst in unsere Einrichtungen zurück und erinnern uns mit einem weinenden und einem lachenden Auge an die gemeinsame Zeit.

 

Riga/Lettland (2022)

Ende Februar haben wir es tatsächlich gewagt. Zu zweit sind wir für zwei Monate nach Riga, Lettland gereist, um dort ein zweimonatiges Praktikum zu absolvieren. Gemeinsam haben wir uns eine Wohnung gemietet und dort zusammen als WG gelebt. Unsere Wohnung war nur zehn Minuten zu Fuß vom Schülerpalast, in dem wir gearbeitet haben, entfernt.

Der Schülerpalast ist eine Kinder und Jugendeinrichtung im Herzen Rigas in dem mehr als 200 verschiedene Kurse angeboten werden, wie zum Beispiel: Standardtanz, nähen, filzen, Englisch lernen, Deutsch lernen, singen und vieles mehr.

Zweimal in der Woche gab es im Schülerpalast zwei Deutschkurse, bei denen wir sowohl ein bisschen lettisch gelernt haben aber auch den Kindern und Jugendlichen mit der Lehrerin zusammen deutsch beigebracht haben. Die Kinder in Lettland sprechen ihre Lehrer:innen übrigens nicht mit Namen an, sondern nennen sie skolotājs oder skolotāja, was Lehrer und Lehrerin bedeutet.

In der Zeit, in der kein Deutschunterricht war, waren wir viel im “Spielzimmer”. Ins “Spielzimmer” konnten die Kinder und Jugendlichen immer, wann sie wollten und dort spielen, basteln, Hausaufgaben machen oder einfach nur ihre Zeit verbringen.

Leider konnten wir in keiner Kita arbeiten, da die Kitas das aufgrund der Corona-Pandemie nicht wollten. Trotzdem haben wir einen kleinen Einblick in die Arbeit in einer lettischen und russischen Kita bei einem Besuch bekommen.

In unserer Freizeit haben wir Riga und das Umland erkundet. Wir waren an einem 35 Kilometer langen Strand, waren auf Konzerten von Kursen aus dem Schülerpalast oder haben einen lettisch Kurs gemacht.

Die Zeit in Riga war anders als wir sie uns vorgestellt haben, da wir leider nicht in einer Kita arbeiten konnten, aber trotzdem war es eine sehr schöne Zeit, in der wir viel neues gelernt haben und wir über uns hinausgewachsen sind. Wir haben nicht nur eine uns komplett fremde Kultur kennengelernt, sondern haben uns auch unseren Vorurteilen gestellt und haben offen in das neue Abendteuer gestartet.

Wir würden immer wieder ein Auslandspraktikum machen und sind sehr glücklich darüber, dass wir diese Chance während unserer Ausbildung hatten.

Bukarest/ Rumänien (2022)

Im Vorbereitungsseminar haben wir uns unter Anderem mit Vorurteilen beschäftigt und uns dahingehend auch gefragt: Was assoziieren wir eigentlich mit Rumänien? Ein Land voller Widersprüche, der Gedanke kam uns, vorerst noch ohne zu wissen, dass uns dieser Eindruck auch während der Praktikumszeit begleiten wird. Die Einrichtung, in der wir gearbeitet haben, war eine deutsche Kita in Bukarest. Das Konzept der Kita hat uns von Anfang an angesprochen und die Kita war sehr gut ausgestattet, z.B. die Räumlichkeiten. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen.  Dieses hat das Ankommen und Zurechtfinden erleichtert.

In den Gruppen wurden sehr viele Angebote durchgeführt und einmal wöchentlich fand ein Ausflug statt. Die Ausflüge waren eine schöne Abwechslung und auch hilfreich, um den Sozialraum im Umfeld der Kita kennenzulernen. Dass wir in einer deutschen Kita gearbeitet haben, war sehr angenehm, da wir gut in den Austausch mit den Kollegen:innen gehen konnten. Dennoch gab es viele Kinder und auch Kolleg:innen, die gar kein Deutsch gesprochen haben.

Am Anfang war es etwas schwieriger Beziehungen aufzubauen. Mit der Zeit stellte sich jedoch heraus, dass viele Kinder zwar noch kein Deutsch sprechen, aber einiges mehr verstehen, als gedacht. Es war eine erstaunliche Erfahrung, dass man Beziehungen aufbauen kann, ohne dass man die gleiche Sprache spricht und es ist ein sehr besonderes Gefühl in einem fremden Land von Kolleg:innen und Kindern herzlich aufgenommen zu werden. Grundsätzlich war es eine sehr wertvolle Erfahrung zu beobachten, wie andere Pädagog:innen arbeiten.
Bukarest ist die Hauptstadt Rumäniens und ist ungefähr so groß wie Hamburg. Es ist eine sehr heterogene Stadt mit sowohl kommunistischen, als auch modernen Gebäuden. Es gibt viele orthodoxen Kirchen, Museen und Parks sowie einen Fluss, der die Stadt durchläuft. In der Stadt existieren zahlreiche schöne Cafés und man findet immer wieder Flohmärkte.
Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr ausgebaut mit U-Bahn, Bussen und Straßenbahnen. Diese macht es einfach, innerhalb der Stadt von A nach B zu kommen. Man erreicht auch schnell mit dem Zug andere Städte, das Schwarze Meer und die Berge.
Wir haben schnell Rumänische Wörter aufgegriffen, wobei man mit Englisch immer weiter kommt. Die Rumän*innen waren sehr hilfreich und freundlich, wenn man Fragen hatte.
Wir haben über die Zeit viel über das Land und die Kultur gelernt und konnten Vorurteile abbauen.

Tallin/ Estland (2022)

Hallo wir sind Maya, Shivani und Baran und wir haben 2 Monate im Rahmen des Europapraktikums in Tallinn, Estland gelebt. Wir sind zusammen mit dem Flugzeug angereist. Wir haben alle in eigenen Wohnungen oder WGs gewohnt.

Vorort haben wir in unterschiedlichen Einrichtungen in der Vorschule und im Elementarbereich  gearbeitet. Dort arbeiteten wir täglich in dem Kindergarten Kelmiküla Lastead und im Kolde Lastead. Wir mussten uns erstmal an die Strenge gewöhnen, die wir nicht gewöhnt waren. Vor Ort sammelten wir viele Erfahrungen, machten viele Erlebnisse und lernten die Bräuche und Sitten der Menschen im Land  sowie in unseren Arbeitsstellen kennen. Die Tagesplanung hatte einen strengen Ablauf. Für jede Aktivität war ein fester Zeitplan festgelegt von Anfang der Tätigkeiten bis zum Ende. Zu dem Zeitpunkt unseres Aufenthaltes war der sogenannte „Theatermonat“. Jede Gruppe stellte am Ende des Monats ein Stück vor.

Anfänglich gab es neben sprachlichen Schwierigkeiten zwischen uns und den Kindern auch Kommunikationsschwierigkeiten mit unseren Kolleg*innen.  Mit einer Mischung aus estnisch, englisch und vollem Körpereinsatz hat die Kommunikation nach einer kurzen Eingewöhnungsphase dann doch einigermaßen geklappt.

An unseren 5 Kulturtagen haben wir Tallinn erkundet. Tallinn  bietet neben einer wunderschönen Altstadt, in der es viel zu entdecken gibt. Ebenfalls gibt es einen Hafen, wo sich ein Besuch immer lohnt. Schöne Parks und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten machen Tallin ebenfalls zu einer positiven Erfahrung. Von Tallinn kann man einige Ausflüge und Unternehmungen machen. Wir sind mit der Fähre nach Helsinki gefahren. Man entdeckt Estland am besten mit dem Zug. Wir haben Tartu, die zweitgrößte Stadt Estlands besucht. Neben einem Besuch im Katherinenschloss haben wir den Botanischen Garten in Tallinn und in Tartu besucht und sind in das Tallinner Nachtleben eingetaucht.

Während unserem Auslandsaufenthalt in Estland  haben wir vielfältige Erfahrungen gemacht und gesammelt. Wir haben neue personale, soziale und fachliche Kompetenzen erlernt. Wir haben diese besondere Zeit genossen, obwohl es Momente gab, in denen wir nur nach Hause wollten. Wir können jedem nur empfehlen, diese tolle Erfahrung mitzunehmen.

 

Kerava/Finnland (2022)

Moi, Hei oder auf hamburgisch: Moin

In diesem Jahr konnte endlich wieder das Praktikum im europäischen Ausland stattfinden.

Wir hatten die Möglichkeit 8 Wochen, von März bis April als berufsbegleitende Auszubildende, oder 4 Monate, von Februar bis Mai als auszubildende ErzieherIn, ein Praktikum in der finnischen Stadt Kerava zu absolvieren.

Angekommen sind wir bei um den 0 Grad und strahlendem Sonnenschein. Und direkt am nächsten Tag sind wir schon in der Kunstkita Konsti begrüßt worden.

Konsti ist Teil der Kerava Art Kindergarten Association, welche auch die lokale Tanz-, Musik-, und Kunstschule unterhält. So erhalten die Kinder hier wöchentlich die Möglichkeit, die verschiedenen Kunstformen mithilfe spezialisierter Pädagog:innen kennen zu lernen.

Generell passt die Praxis in Konsti sehr gut zu den pädagogischen Werten und Normen, die wir erlernen. Trotz der skandinavischen Distanz, die uns Norddeutschen vertraut war, wurden wir herzlich und offen in die Konsti-Familie aufgenommen. Unsere Anleiterinnen haben unterstützt, wenn wir Hilfe brauchten. Wir konnten schon früh eigene Aufgaben übernehmen und Angebote mit den Kindern durchführen.

Obwohl Finnisch sehr schwer zu erlernen ist und die Kinder fast nur Finnisch sprechen, ist es mithilfe von Gestik und Mimik sehr gut möglich gewesen zu kommunizieren.

Mit Monatstickets für den Großraum Helsinki, welcher Kerava einschließt, konnten wir viel erkunden, unter anderem die beiden Kunstmuseen.

Während einer von uns beiden ein Museum zur Entwicklung der frühkindlichen Bildung in Finnland besuchte und mithilfe der eigenen Hobbys neue Freundschaften zu schloß, hat der andere Tampere, Oulu und besonders Rovaniemi, mit einer unvergesslichen Nacht unter den Nordlichtern, besucht, sowie Freundschaften mit Kollegen geschlossen.

Auch wenn Finnland sehr teuer ist und Vorbereitung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung des Praktikums viel Zeit und Nerven in Anspruch nehmen, ist es eine Erfahrung, die keiner von uns missen möchte. Wir konnten pädagogisch viel ausprobieren und lernen, sowie die eigene Professionalität weiterentwickeln.

Wenn ihr ein Europa Praktikum machen wollt, dann geben wir euch Folgendes auf den Weg mit: Lasst euch nicht davon abhalten euer Land auf der Art zu erkunden, die euch liegt. Das Europa Praktikum ist eine einmalige Zeit, die ihr selber mit formen und nutzen solltet.

 

Ystävällisin terveisin (Mit freundlichen Grüßen)

 

Barcelona/Spanien (2019)

Von März bis Mai 2019 haben wir im Zuge unseres Europa-Praktikums zu dritt in einer Wohnung am Stadtrand von Barcelona gelebt. Die Wohnungssuche war nicht leicht, dennoch haben wir drei Wochen vor Abreise eine schöne, gemütliche 4- Zimmerwohnung gefunden.

Über die drei Monate waren wir jeweils montags bis freitags in unseren Praktikumsstellen. Die Deutsche Schule und der BCN-Kinderladen unterscheiden sich in ihren Konzepten und Räumlichkeiten stark. In der Deutschen Schule, mit insgesamt 280 Kindergartenkindern, ist der Tag streng durchstrukturiert, wohingegen der BCN-Kinderladen in drei kleinen Gruppen auf das Freispiel fokussiert ist.

Durch die Arbeit im Ausland konnten wir neue Arbeitsmethoden erlernen und eigenes Wissen erweitern und umsetzen. Wir wurden herzlich empfangen und wurden schnell in die Einrichtungen und ihre Tagesabläufe und Teams integriert. Die Auseinandersetzung mit der neuen Kultur bot uns die Möglichkeit neue Menschen, leckere Gerichte und neue Orte kennen zu lernen. Wir konnten Stadt und Land auch abseits touristischer Pfade erkunden und tiefer einzutauchen. Außerdem erweiterten wir unsere Sprachkenntnisse, jedoch aufgrund der deutschen Einflüssen in unseren Einrichtungen weniger als vorher erwartet.

In unseren zehn Kulturtagen haben wir andere Städte in der Umgebung besucht, waren am Strand und haben Freunde und Familie von zuhause empfangen. Durch den Frühling hindurch konnten wir an vielen verschiedenen kulturellen Festen wie Karneval, Ostern und Sant Jordi teilnehmen.

Wir haben diese besondere Zeit sehr genossen und können jedem nur empfehlen, diese tolle Erfahrung mitzunehmen.

Riga/Lettland (2018)

Im Frühjahr 2018 haben wir (6 aufgeregte Schüler*innen) uns am Hamburger Flughafen getroffen, um das Abenteuer Riga zu beginnen.
Wir wurden dort sehr herzlich empfangen, und in unsere neue Unterkunft gebracht.
Die ersten zwei Wochen verbrachten wir mit einem Sprachkurs und Exkursionen quer durch Riga. 
Einen Tag lang fuhren wir in einem kleinen bezaubernd schäbigen Bus durch die Stadt und sahen uns verschiedene pädagogische Einrichtungen an, um uns einen Praktikumsplatz auszusuchen.
Letztendlich haben wir uns für eine deutsche Grundschule, einen evangelischen Kindergarten, eine offene Nachmittagsbetreuung und eine kleine familiäre Krippe entschieden.
Mit dem Beginn unseres Praktikums konnten wir dann einerseits zum ersten mal die Erfahrung eines Vollzeitjobs in einer pädagogischen Einrichtung machen und andererseits das Leben in Lettland und vor allem Riga auf eigene Faust erkunden.
Da unsere erste Unterkunft ziemlich weit außerhalb lag, haben wir uns zu einem Umzug in die Stadtmitte entschieden, den wir nicht bereut haben. Fast überall zu Fuß hinkommen zu können war eine gute Möglichkeit das wunderschöne Riga noch besser kennen zu lernen.
In den folgenden Wochen und Monaten lernten wir Land, Umland, große und kleine Menschen kennen, paukten Vokabeln wie zum Beispiel ‚Ka iet?‘ - ‚wie gehts?‘, gingen shoppen, saßen am Fluss, gingen Abends was trinken oder tanzen und genossen unsere Auszeit vom Alltag in Hamburg.
Lettland bezaubert durch Wälder, Burgen, das Meer (nicht weit von Riga!) und verdammt günstige Zugtickets.
Heute sitzen wir wieder zusammen, erinnern uns an die schöne Zeit, und Leute, wir können euch eins sagen: ‚Tut es!’

Barcelona/Spanien (2018)

Barcelona - Eine wunderschöne alte Stadt mit kulturellen Höhepunkten, die das Herz berühren, u.a. der Feiertag Sant Jordi, die Wasserlichtspiele am Plaza Espanya, die Ostermesse in der Sagrada Familia und noch weitere schöne Dinge. 

Wir waren an der Deutschen Schule Barcelona, einer privaten Kindertageseinrichtung. Im Rahmen unseres Auslandpraktikums wurde uns von der Praxiseinrichtung viel Freiraum, Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht. Wir konnten dadurch zum ersten Mal eigene Projekte und pädagogische Angebote eigenständig durchführen. 

Privat haben wir vier beschlossen, zusammen eine WG in Barcelona für die Zeit zu gründen. Zusammen kochen, gemeinsame Spieleabende und Ausflüge gehörten zu unserem Tagesprogramm. Im ständigen Austausch haben wir gemeinsam uns die spanische Kultur erschlossen und neue Eindrücke über familiären Zusammenhalt und kulturellen Sitten gewonnen. Trotz einzelner Missverständnisse in unserer Gruppe, haben wir zusammengehalten und sind daran persönlich gewachsen.

Zu den Herausforderungen gehörten das Kennenlernen einer fremden Kultur und neuer kulturellen Sitten, die wir vorher nicht kannten. Nach einer kurzen Zeit haben wir uns dem schnell angenommen und haben die Werte, wie Nächstenliebe, Geborgenheit und Zusammenhalt in unserer pädagogischen Arbeit und auch in unserem Privatleben einfließen lassen.

Wir würden diese Erfahrung immer wieder neu machen, weil man sich selber persönlich und beruflich mit neuen Perspektiven und Möglichkeiten kennenlernt, sich weiterbildet und wahrnimmt als Teil eines ganz großen Ganzen. Drei Monate in einer fremden Stadt zu leben, können wir nur empfehlen. Traut Euch was und erlebt Euch neu. 

Te deseamos un buen viaje J